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Ratgeber

Material für Wandpaneele: was 17 Hersteller belegen

Sechs von 17 Paneelmarken nennen eine Euroklasse, zwei passen nicht zum Beleg. PVC, SPC, MDF, Holz, Filz und Styropor mit Brand, Formaldehyd und Entsorgung.

Veröffentlicht
2026-10-15
Zuletzt geändert
geändert 2026-10-15
Zuletzt geprüft
geprüft 2026-10-15

Aus welchem Material sind Wandpaneele, und was belegen die Hersteller? 17 Marken gelesen

Von 17 Paneelmarken, deren Produkte oder Anleitungen in diesem Cluster vorkommen und die eine eigene Hersteller- oder Markenseite betreiben, nennen am 15. Oktober 2026 sechs eine Euroklasse nach DIN EN 13501-1. Nur drei davon stehen in einem Dokument, das man herunterladen kann: Meister und Parador geben in Datenblättern für ihre MDF-Paneele die Klasse E an, Grosfillex erklärt für seine PVC-Paneele in Leistungserklärungen C-s3,d0 oder C-s3,d2. Der Rest steht auf Produktseiten oder in einer FAQ.

Zwei der sechs Angaben passen nicht zu dem, was sie belegen sollen. Logoclic nennt für eine Wandplatte die Klasse Cfl-s1, und die gilt für Bodenbeläge. Grosfillex schreibt, seine Beläge seien schwer entflammbar, obwohl die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen dafür mindestens C-s2,d2 verlangt; s3 reicht nicht. Drei weitere Marken schreiben B1 oder schwer entflammbar, ohne Klasse und ohne Nachweis, eine davon B1 nach EN 13501-1, eine Klasse, die es in dieser Norm nicht gibt. Bei den Emissionen sieht es ähnlich aus. Zwei Marken belegen ihre Angabe mit Prüfnorm und Blauem Engel, sechs schreiben Wörter wie emissionsfrei oder schadstoffarm ohne Prüfstelle. Wie man ein Paneel entsorgt, sagen nur Meister und Parador.

Warum diese Zählung? Weil am Werkstoff hängt, was ein Paneel nach dem Einbau tut: wie es brennt, ob es Feuchte verträgt, was es an die Raumluft abgibt, wie schwer es an der Wand hängt und wohin es beim Auszug kommt. Im Angebot steht der Werkstoff oft als ein einziges Wort, PVC, SPC, MDF, Filz. Was daraus folgt, steht, wenn überhaupt, in einem Datenblatt oder einer Leistungserklärung. Diese Seite hat die Unterlagen der Hersteller gelesen und gegen die Regelwerke gehalten, die für die jeweilige Frage gelten.

Gezählt wurden alle Marken aus den fünf bisherigen Seiten des Clusters, 23 insgesamt. Sechs fielen heraus, weil sich ihnen keine eigene Seite mit Produktunterlagen zuordnen ließ, darunter mehrere reine Marktplatzmarken. Bei den übrigen 17 wurden Produktseiten, Download-Bereiche, technische Datenblätter, Leistungserklärungen und Zertifikate durchsucht, bei drei Shop-Systemen zusätzlich der vollständige Produktkatalog. Gesucht wurde nach Klasse, Norm, Emissionswert, Prüfzeichen und Entsorgungshinweis. Jeder Treffer wurde gelesen. Wie wenig davon im Handel ankommt, zeigt die Einstiegsseite des Clusters mit ihrer Auszählung der Angebote: Von 45 Wandpaneelen nennt keines eine Euroklasse.

Was heißt das für die eigene Wand? Klasse E, die beide MDF-Hersteller nennen, ist nach deutschem Bauordnungsrecht normalentflammbar. Fürs Wohnzimmer genügt das, fürs Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses nicht. Und bei den Emissionen hat sich die Lage im August 2026 geändert: Seitdem gilt in der EU ein Grenzwert für Formaldehyd, den das alte Kürzel E1 nicht abbildet. Beides steht weiter unten mit Zahlen. Wie das Portal dabei Herstellerangaben, Prüfberichte und Regelwerke gegeneinander gewichtet, erklären die Grundsätze, nach denen kritero Herstellerunterlagen auswertet.

Welches Material für welche Wand? Acht Werkstoffe mit Klasse und Grenze

Acht Werkstoffgruppen tauchen in den Unterlagen der 17 Marken auf. Die Tabelle ordnet sie nach dem, wofür die Hersteller sie selbst vorsehen, und nach der Klasse, die sich in einer frei zugänglichen Angabe gefunden hat. Wo keine steht, steht das dabei. In der letzten Spalte steht nur eine Grenze, die ein Hersteller ausdrücklich nennt, keine Vermutung.

Acht Werkstoffe für Wandpaneele: Einsatz, belegte Euroklasse und genannte Grenze (Stand 15.10.2026)
Werkstoffvorgesehen fürEuroklasse, soweit belegtGrenze laut Unterlage
PVC, oft mit Kreide- oder MarmorpulverBad, Küche, DuschrückwandC-s3,d0 und C-s3,d2 (Grosfillex)nur senkrecht und innen (MTS)
SPC, Steinmehl mit KunststoffBad, Küche, KlickplattenC-s2,d0 (Rocko, Logoclic)Kunststoff im Kern nicht genannt
Polystyrol (EPS, XPS) und PU3D-Optik, Stein und Holzkeinekeine Feuchträume (Eurodeco)
MDF und HDF mit Folie oder FurnierWohnräume, teils BadE (Meister, Parador)kein Spritzwasser, keine Dusche
Massivholz, ProfilholzWohnräume, DeckeD-s2,d0 (binderholz, außerhalb der 17)erklärt für den Innenbereich
Lamellen oder Filz auf HolzwerkstoffAkustik in WohnräumenE (Meister); Sonderserie B-s1,d0 (Denpanels)keine Feuchträume
AluverbundDuschrückwandkeineKern nicht genannt
Sperrholz dünn, selbstklebendAkzentwandkeinekeine Feuchträume (SUN WOOD)

Wer die Tabelle von oben nach unten liest, sieht ein Muster. Die Werkstoffe für Bad und Küche, PVC, SPC und Aluverbund, haben entweder eine Klasse im Mittelfeld oder gar keine. Holzwerkstoff liegt bei E, Profilholz laut der Leistungserklärung eines Herstellers außerhalb der Auswertung bei D, beides normalentflammbar. Keine der Marken nennt für irgendein Paneel A2 oder A1, die Klassen für nichtbrennbare Baustoffe. Alle acht Gruppen bestehen ganz oder zum Teil aus Kunststoff oder Holz.

Welches Material passt also? Fürs Wohnzimmer sind alle acht denkbar, solange niemand eine Klasse verlangt. In der Dusche und am Spritzwasser fallen nach den Unterlagen alle Holzwerkstoffe und alle Filzpaneele heraus. Fürs Treppenhaus und den Rettungsweg passt keines der Paneele, die hier gelesen wurden. Und wer Wert auf ein belegtes Emissionsverhalten legt, landet derzeit bei zwei Marken mit MDF-Paneelen. Begründet wird das in den folgenden Abschnitten, Werkstoff für Werkstoff.

Bambus, nach dem die Suche ebenfalls fragt, kommt bei keiner der 17 Marken vor. Für ihn fehlt hier deshalb jede Angabe. Dasselbe gilt für WPC, einen Holz-Kunststoff-Verbund, den die Ratgeberseiten in der Suche vor allem für Fassaden nennen; im Innenraum-Feld dieses Clusters führt ihn kein Hersteller.

Vinyl, SPC, Styropor, PU, HDF: welcher Werkstoff hinter dem Wort im Angebot steht

Wandpaneele aus Kunststoff, aus Vinyl, aus Styropor, aus MDF: Die Suche fragt nach Wörtern, und die Angebote antworten mit Wörtern. Manche bezeichnen dasselbe, manche klingen ähnlich und meinen Verschiedenes. Die Gegenüberstellung unten übersetzt die Begriffe, die in den Unterlagen der 17 Marken vorkommen, in den Werkstoff dahinter und nennt ein Merkmal, an dem man ihn erkennt.

Begriffe aus Angeboten und Unterlagen und der Werkstoff dahinter
Wort im AngebotWas dahinter stecktWoran man es erkennt
Vinylumgangssprachlich PVC, Polyvinylchloriddünne, biegsame oder harte Platte
PVC-U, Hart-PVCPVC ohne Weichmacherso in der Leistungserklärung
SPCStone Plastic oder Polymer Composite: Steinmehl mit Kunststoffschwer, 4 mm, oft Klickkante
Styropor, EPSexpandiertes Polystyrol, geschäumte Kügelchensehr leicht, körnige Bruchkante
XPSextrudiertes Polystyrolglatte, geschlossene Schnittfläche
PUPolyurethan-Hartschaumtiefes Relief bei wenig Gewicht
PSKurzzeichen für Polystyrol; IZODEKOR schreibt nur Kunststoffnur am Kürzel
MDF, HDFmittel- und hochdichte HolzfaserplatteDichte rund 700 bzw. 890 kg/m³
PET-FilzPolyestervlies, oft aus Recyclingfasernweich, faserig, auf der Rückseite
Aluverbundzwei Aluminiumschichten mit Kunststoff- oder MineralkernKantenschnitt zeigt den Kern

Drei Begriffe machen die meisten Schwierigkeiten. SPC wird mal als Stone Plastic, mal als Stone Polymer Composite ausgeschrieben, und keine der beiden Lesarten sagt, welcher Kunststoff das Steinmehl bindet. Styropor steht in den Angeboten für geschäumtes Polystyrol aller Art; ein Anbieter im Cluster nennt dasselbe Paneel einmal expandiert und einmal extrudiert. Und PS steht bei IZODEKOR im Titel eines Holzoptik-Paneels, dessen Produkttext das Material nur als Kunststoff mit dekorativer Oberfläche ausweist.

Die Dichteangaben in der Tabelle stammen aus den Datenblättern von Meister: rund 700 Kilogramm je Kubikmeter für die MDF-Trägerplatte der terra-Paneele, rund 890 für die HDF-Platte unter den Filzpaneelen craft SP 700. Daraus erklärt sich, warum ein 4 Millimeter dünnes SPC-Paneel fast so viel wiegen kann wie ein dreimal so dickes MDF-Paneel: Der Holzwerkstoff ist leicht, das Steinmehl schwer. Zahlen dazu stehen im Abschnitt zum Gewicht.

Wie unscharf Werkstoffangaben werden, wenn Kunststoffe, Schaum und Holz auf demselben Marktplatz stehen, zeigt die Auszählung von 43 Klebepaneelen in Stein- und Holzoptik. Einzelne Angebote nennen dort schon im Titel zwei Werkstoffe, die nicht zugleich stimmen können.

Euroklassen im Feld: sechs Angaben zwischen B-s1,d0 und E, darunter eine Bodenklasse

Sind Wandpaneele brennbar? Alle, die hier gelesen wurden, ja. Interessant ist nicht das Ob, sondern das Wie: wie stark ein Paneel zum Brand beiträgt, wie viel Rauch es abgibt und ob es brennend abtropft. Das beschreibt die europäische Klassifizierung nach DIN EN 13501-1 mit Buchstaben von A1 bis F und zwei Zusätzen. Wie die Euroklassen gegenüber dem alten deutschen System stehen, erklären die Vergleiche dieses Clusters; hier geht es darum, welche Klassen die 17 Marken tatsächlich angeben und was die Zusätze in ihren Angaben bedeuten.

Die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen, kurz MVV TB, erläutert die Zusätze in Anhang 4 der Fassung 2025/1 knapp. s1 steht für geringe, s2 für begrenzte Rauchentwicklung. d0 heißt kein brennendes Abtropfen oder Abfallen, d1 und d2 heißen, dass es vorkommt. s3 führt die Erläuterung gar nicht auf; es ist die Stufe unterhalb von s2, und in der Tabelle der bauaufsichtlichen Anforderungen steht sie bei keiner Benennung. Eine Angabe wie C-s2,d0 ist also vollständig, ein bloßes C nicht.

Ein dritter Zusatz wird leicht übersehen. Hängt an der Klasse ein fl, etwa Cfl-s1, gilt sie für Bodenbeläge, englisch floorings. Die MVV TB führt Bodenbeläge in einer eigenen Spalte mit eigenen Klassen, und in dieser Spalte gibt es keinen Zusatz für das Abtropfen. Eine Bodenklasse an einer Wandplatte sagt deshalb nichts darüber, wie die Platte an der Wand abschneiden würde.

Im Feld der 17 Marken stehen sechs verschiedene Angaben. E bei den MDF-Paneelen von Meister und Parador und bei den Akustikpaneelen von Meister. C-s2,d0 bei den SPC-Platten von Rocko und der SPC-Designwall von Logoclic. C-s3,d0 und C-s3,d2 in den Leistungserklärungen von Grosfillex für verschiedene PVC-Serien. B-s1,d0 bei einer Sonderserie von Denpanels, die der Hersteller für höhere Brandschutzanforderungen anbietet; seine Standardpaneele nennt er nicht feuerbeständig. Und Cfl-s1, die Bodenklasse, bei der Wandserie aquaprotect wall von Logoclic.

Ist PVC brennbar? Nach den Grosfillex-Erklärungen ja, mit Klasse C und s3, also ohne die Rauchbegrenzung, die s1 oder s2 bedeuten würde. Beim Abtropfen unterscheiden sich die Serien: Element, Element 3D und die Eco-Serien sind mit d0 erklärt, Element Compact Strong, Element Wood und Accent mit d2. Holzwerkstoffe liegen mit E zwei Stufen unter C, tragen also mehr zum Brand bei, erfüllen aber nach der MVV TB die Anforderung nicht brennend abtropfend. Ein Werkstoff kann bei einem Kriterium besser und beim anderen schlechter abschneiden; für die eigene Wand zählt, welche Eigenschaft am Einbauort verlangt wird.

Welche Euroklasse heißt schwer entflammbar? Die Zuordnung in Anhang 4 der MVV TB

Die Wörter, mit denen Angebote werben, und die Buchstaben der Norm verbindet Tabelle 1.2 in Anhang 4 der MVV TB. Sie nennt für jede bauaufsichtliche Anforderung die mindestens nötige Klasse. Schwerentflammbar heißt danach mindestens C-s2,d2. Kommt „nicht brennend abtropfend“ dazu, muss es C-s2,d0 sein, bei geringer Rauchentwicklung C-s1,d2. Normalentflammbar ist mindestens E-d2, mit „nicht brennend abtropfend“ E. Nichtbrennbar beginnt bei A2-s1,d0.

Bauaufsichtliche Benennung, mindestens nötige Euroklasse nach MVV TB Anhang 4 und Angaben im Feld
BenennungWand, mindestensBoden, mindestensim Feld der 17 Marken
nichtbrennbarA2-s1,d0A2fl-s1keine Marke
schwerentflammbar, nicht brennend abtropfendC-s2,d0(nicht vorgesehen)Rocko, Logoclic Designwall, Denpanels-Sonderserie
schwerentflammbarC-s2,d2Cfl-s1Logoclic aquaprotect (nur Bodenklasse)
normalentflammbar, nicht brennend abtropfendE(nicht vorgesehen)Meister, Parador, Grosfillex mit C-s3,d0
normalentflammbarE-d2EflGrosfillex mit C-s3,d2

Mit dieser Tabelle lassen sich die Angaben im Feld prüfen. Rocko schreibt zu seinen SPC-Platten C-s2,d0 und schwer entflammbar, und das passt. Grosfillex schreibt in der FAQ, die auf den Produktseiten mitläuft, die Beläge seien schwer entflammbar und selbstlöschend, und verweist auf die Klassifizierung je Produktreihe. Die eigenen Leistungserklärungen sagen C-s3,d0 oder C-s3,d2. Mit s3 bleibt bauaufsichtlich normalentflammbar, mehr nicht.

B1 stammt aus dem älteren deutschen System nach DIN 4102-1. In DIN EN 13501-1 kommt B1 nicht vor. NordPaneele überschreibt einen Abschnitt seiner Seite mit „Brandschutzklasse B1 & DIN 4102“, schreibt an anderer Stelle „B1 Schwer entflammbar nach EN 13501-1“ und kündigt einen Ratgeber zu „den Euroklassen B1 und B2“ an. Ein Dokument fand sich auf keiner der gelesenen Seiten, obwohl die Startseite ein Brandschutzzertifikat als Download ankündigt. aluverbund24 nennt seine PVC-Platten B1-zertifiziert, ohne Zertifikat. HAGEFOL schreibt auf der Startseite, die Paneele seien schwer zu entflammen.

Wie wenig das Wort ohne Klasse bei Lamellenpaneelen trägt, hat der Vergleich der Lamellen-Akustikpaneele beim Brandschutz schon an 31 Angeboten gezeigt. Diese Seite ergänzt die Zuordnung: Wer schwer entflammbar liest, sucht die Klasse, und wer eine Klasse findet, schlägt in der Tabelle nach, ob sie die Benennung trägt.

Paneele im Treppenhaus und im Flur: wo die Bauordnung nichtbrennbare Bekleidung verlangt

In der eigenen Wohnung verlangt das Bauordnungsrecht von einer Wandverkleidung wenig. Die MVV TB setzt in Anhang 4 als Mindestanforderung normalentflammbar an, sofern nichts anderes gefordert ist. Leichtentflammbare Baustoffe sind damit ausgeschlossen, alle Klassen ab E-d2 erfüllen die Anforderung. Jede Klasse, die im Feld der 17 Marken gefunden wurde, reicht dafür aus, auch die normalentflammbaren Holzwerkstoffe.

Anders im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses. Die Musterbauordnung, an der sich die Länder orientieren, verlangt in Paragraf 35 Absatz 5 für notwendige Treppenräume, dass Bekleidungen, Putze, Dämmstoffe, Unterdecken und Einbauten aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. Für notwendige Flure sagt Paragraf 36 Absatz 6 dasselbe für Bekleidungen, Putze, Unterdecken und Dämmstoffe. Nichtbrennbar heißt nach der MVV TB mindestens A2-s1,d0.

Keines der Paneele in dieser Auswertung erreicht A2. Das beste belegte Ergebnis ist B-s1,d0 bei einer Sonderserie, die Denpanels in seiner FAQ nennt, und auch das ist eine Klasse für brennbare Baustoffe. Auffällig ist deshalb, dass aluverbund24 seine PVC-Platte Astral ausdrücklich auch für Flure, Eingangsbereiche und Aufzüge empfiehlt, mit nichts als dem Satz „Schwer entflammbar“ dazu. Wer im Hausflur vor der Wohnungstür Paneele anbringen will, klärt zuerst, ob dieser Flur als notwendiger Treppenraum oder notwendiger Flur gilt, und fragt den, dem das Haus gehört.

Was ist ein notwendiger Flur? Gemeint sind laut Musterbauordnung Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen zu einem Treppenraum oder ins Freie führen. Nach Paragraf 36 Absatz 1 sind sie innerhalb von Wohnungen nicht erforderlich, ebenso in Wohngebäuden der Gebäudeklassen 1 und 2. Der Flur in der eigenen Wohnung ist also kein notwendiger Flur, der gemeinsame Gang zu mehreren Wohnungen kann einer sein. Was im einzelnen Bundesland gilt, steht in dessen Bauordnung, und im Zweifel beantwortet die Bauaufsicht die Frage für das einzelne Haus.

In Praxen, Läden, Büros und Gaststätten kommen weitere Vorgaben dazu, etwa aus Sonderbauvorschriften oder aus dem Brandschutzkonzept des Gebäudes. Gefragt wird dann nach Klasse und Nachweis. Mit den Angaben, die in dieser Auswertung gefunden wurden, lässt sich diese Frage für elf der 17 Marken gar nicht beantworten, weil sie keine Klasse nennen, und für drei weitere nur mit einer Produktseite statt eines Dokuments.

Leistungserklärung, Datenblatt, Produktseite: welches Papier die Klasse trägt

Für Bauprodukte, für die eine harmonisierte europäische Norm gilt, erstellt der Hersteller eine Leistungserklärung nach der Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011. Darin erklärt er die wesentlichen Merkmale, darunter das Brandverhalten, und er steht allein für diese Angaben ein. Zwei solcher Normen tauchen in den gelesenen Erklärungen auf: EN 13245-2 für Profile aus PVC-U für Wand- und Deckenbekleidungen und EN 14915 für Wand- und Deckenbekleidungen aus Massivholz.

Grosfillex zeigt, wie so etwas aussieht, und zugleich, wo es hakt. Auf 44 von 50 Produktseiten des deutschen Shops verlinkt der Hersteller eine von fünf Leistungserklärungen, alle mit dem Verwendungszweck Profile aus PVC für Wand- und Deckenbekleidungen im Innenraum, Prüfsystem 3 nach EN 13245-2, das Brandverhalten bestimmt vom französischen CSTB als notifizierter Stelle. Vier Erklärungen nennen C-s3,d0 oder C-s3,d2. Die fünfte, für die Wandfliesen GX Wall+, trägt beim Brandverhalten NPD: keine Leistung festgestellt. Auf den GX-Wall-Seiten läuft trotzdem dieselbe FAQ mit schwer entflammbar mit.

Ein zweiter Haken: Die Seiten der Serie Element Compact Premium, etwa Megève, verlinken die Erklärung DoP 18-006 vom 24. Mai 2018, und die nennt als Produkte Element Compact Strong und Element Wood P&T. Ob sie für die Premium-Serie gilt, sagt das Dokument nicht. Die Leistungserklärung von binderholz für Profilholz vom 13. August 2025 nennt dagegen neben D-s2,d0 auch Rohdichte, Wärmeleitfähigkeit, Schallabsorptionsgrad und Formaldehydabgabe, nach EN 14915 im System 4, mit den Profilen, für die sie gilt.

Bei den übrigen Marken ist das Bild dünner. Parador verlinkt im Download-Bereich eine Leistungserklärung für Dekorpaneele, die nur als Bild vorliegt; ihr Text lässt sich nicht auslesen, die Klasse E steht im technischen Datenblatt. Meister führt im Downloadcenter eine Rubrik für Leistungserklärungen, in der sich am Prüftag kein Dokument zu Paneelen fand; die Klasse steht in den Produktdatenblättern. WoodUpp schreibt auf seiner Download-Seite von Brand- und Akustikzertifikaten, zeigt sie aber nur nach Anmeldung in einem Geschäftskundenkonto. Logoclic und Rocko nennen ihre Klassen auf der Produktseite, ohne Dokument dahinter.

Daraus ergibt sich eine Rangfolge. Eine Klasse auf der Produktseite ist ein Hinweis. Ein Datenblatt des Herstellers ist besser, weil es einem Produkt zugeordnet ist. Belastbar für eine Bauaufsicht oder einen Brandschutzbeauftragten sind Leistungserklärung oder Klassifizierungsbericht, und auch die nur, wenn die Produktbezeichnung darin zum gekauften Paneel passt und beim Brandverhalten keine NPD steht.

PVC-Wandpaneele: Hart-PVC, Füllstoff und fünf Leistungserklärungen

PVC-Wandpaneele sind die größte Gruppe unter den Kunststoffpaneelen, als Duschrückwand, als Platte in Marmoroptik, als schmales Profil mit Nut und Feder. Die Leistungserklärungen von Grosfillex nennen den Werkstoff genauer: PVC-U, also PVC ohne Weichmacher. aluverbund24 schreibt auf der Kategorieseite von Calciumcarbonat-Pulver, auf der Seite der Platte Astral von PVC und Marmorpulver; welcher Anteil Füllstoff ist, steht an keiner der beiden Stellen. WALLando schreibt in 18 von 37 Produkttexten seines Shops von zertifiziertem PVC, ohne zu sagen, welches Zertifikat gemeint ist.

Wie unterschiedlich PVC-Platten gleicher Stärke ausfallen, zeigt das Gewicht. Die Astral-Platte von aluverbund24, 3 Millimeter stark und 122 × 244 Zentimeter groß, wiegt laut Shop neun Kilogramm, gerechnet drei Kilogramm je Quadratmeter. Eine ebenfalls 3 Millimeter starke Platte in Marmoroptik von IZODEKOR bringt laut Produkttext etwa vier Kilogramm auf 0,72 Quadratmeter, gerechnet 5,6 Kilogramm. Gleiche Stärke, fast das doppelte Gewicht. Woran das liegt, ob am Füllstoff oder am Aufbau, erklärt keiner der beiden Anbieter.

Beim Brand sind die Erklärungen von Grosfillex die einzigen belegten Angaben für PVC im Feld, und sie zeigen keine einheitliche Klasse für den Werkstoff, sondern eine je Serie: C-s3,d0 oder C-s3,d2, und für eine Serie gar keine. Zur Wärme schreibt Grosfillex auf seinen Produktseiten, die Platten nicht hinter einem Holz- oder Pelletofen anzubringen und zu einem Kamin auf beiden Seiten mindestens einen Meter Abstand zu halten. In Grad nennt der Hersteller dort keine Grenze.

Eine Eigenschaft des Werkstoffs gilt für alle PVC-Paneele, egal von welcher Marke: PVC enthält Chlor. Der Blaue Engel für Paneele, DE-UZ 176 in der Ausgabe von Januar 2026, gilt nur für Produkte, die zu mehr als 60 Volumenprozent aus Holz oder Holzwerkstoff bestehen, schließt PVC in einer Fußnote aus und verbietet halogenierte organische Verbindungen in allen eingesetzten Materialien, auch in Klebstoffen und Beschichtungen. Ein PVC-Paneel kann dieses Umweltzeichen also nicht tragen. Und bei der Entsorgung kann eine PVC-Folie auf Holzwerkstoff die Altholzkategorie verschieben; mehr dazu im Abschnitt zur Entsorgung.

Wofür taugt PVC dann? Für das, wofür die Hersteller es vorsehen: Flächen, die Wasser abbekommen und leicht zu reinigen sein sollen, in Räumen ohne besondere Brandschutzanforderung. Einzelne Anbieter schreiben die Grenzen selbst dazu. IZODEKOR nennt seine Marmorplatten nur für Innenräume geeignet, MTS als Hersteller der Astral-Platte nur für senkrechte Flächen und ausdrücklich nicht als Bodenbelag.

SPC-Paneele: Steinmehl und Kunststoff, kein mineralischer Kern

SPC oder PVC? Die Frage kommt in der Suche als Vergleich vor, und mindestens ein Hersteller beantwortet sie mit einer Tabelle. NordPaneele stellt dort SPC und PVC gegenüber und schreibt in der Zeile „Kern“ bei SPC „Mineralisch“, bei PVC „Kunststoff“. Dazu kommen Zeilen zu Hitzestabilität, Lebensdauer und Brandschutz, B1 gegen B2. An anderer Stelle nennt derselbe Hersteller einen Kalksteinanteil von mehr als 60 Prozent.

Logoclic und Rocko, die beiden anderen SPC-Hersteller im Feld, beschreiben den Werkstoff anders. Zur Designwall heißt es bei Logoclic, die Platten seien aus Stone Polymer Composite gefertigt, „einer Kombination aus natürlichem Steinmehl und hochwertigem Polymer/Kunststoff“. Rocko spricht von Stone Plastic Composite. Der Name sagt es also selbst: Es ist ein Verbund, und ein Teil davon ist Kunststoff. Welcher Kunststoff, nennt keiner der drei Hersteller, auch NordPaneele nicht.

Ein mineralischer Kern im Sinne eines nichtbrennbaren Baustoffs ist SPC nach den Unterlagen nicht. Belegt sind zwei Klassen, beide C-s2,d0, bei Rocko auf der Seite zu den Eigenschaften der Wandfliesen und bei Logoclic auf der Produktseite der Designwall. Das ist nach der MVV TB schwerentflammbar und nicht brennend abtropfend, eine gute Klasse für ein Produkt mit Kunststoffanteil, aber eine für brennbare Baustoffe. Rocko schreibt selbst dazu, die Platten gäben dabei mäßigen Rauch ab.

Spürbar ist der Steinanteil beim Gewicht. NordPaneele nennt für seine 4 Millimeter starken Platten je nach Seite 7, ca. 7,5 oder ca. 8 Kilogramm je Quadratmeter. Bei IZODEKOR wiegt eine SPC-Platte von 60 × 120 Zentimetern laut Produkttext etwa sechs Kilogramm, gerechnet 8,3 Kilogramm je Quadratmeter. Damit liegt SPC beim Zwei- bis Dreifachen der leichteren PVC-Platten im Feld und in der Nähe eines MDF-Paneels von 12 Millimetern.

Für die Wahl zwischen SPC und PVC bleiben zwei belegte Unterschiede: das Gewicht und, soweit die Hersteller Klassen nennen, die Rauchentwicklung mit s2 bei SPC gegen s3 bei den PVC-Serien von Grosfillex. Die Angabe „keine Weichmacher“, mit der NordPaneele für SPC wirbt, trennt die beiden nicht zwingend: Auch die PVC-Profile von Grosfillex sind laut Leistungserklärung Hart-PVC. Dass 4 Millimeter SPC formstabiler seien als 8 Millimeter PVC oder 12 Millimeter MDF, behauptet NordPaneele, ohne einen Messwert zu nennen.

Styropor, XPS und PU: Hartschaumpaneele ohne Brandklasse in den Unterlagen

Wandpaneele aus Styropor gibt es als Rauten, Ziegel und Steinplatten, als Holzbalken für die Decke und als Leisten. Geschäumt sind sie aus Polystyrol, entweder expandiert als EPS oder extrudiert als XPS, oder aus Polyurethan, kurz PU. aluverbund24 und IZODEKOR nennen für ihre 3D-Paneele ausdrücklich EPS, IZODEKOR in allen 47 Produkttexten dieser Gruppe. Daneben führt IZODEKOR Paneele aus PU in Steinoptik, 5 Zentimeter tief, rund drei Kilogramm schwer bei 0,72 Quadratmetern, gerechnet etwa 4,2 Kilogramm je Quadratmeter.

Eine Euroklasse nennt keiner der Anbieter für ein Hartschaumpaneel. IZODEKOR verkauft im eigenen Shop 149 Produkte, darunter die 47 Styropor-Paneele, und in keinem der 149 Produkttexte steht eine Angabe zum Brandverhalten, auch kein Wort wie entflammbar oder feuer. „Recycelbar“ steht dagegen in 26 Texten, 25 davon bei den Styroporpaneelen. Ist Polystyrol brennbar? Ja, wie jeder geschäumte Kunststoff; wie stark, würde die Klasse sagen, und genau die fehlt.

Wie die Bauaufsicht Polystyrol unter Decken sieht, zeigt Abschnitt 1.4 von Anhang 4 der MVV TB. Bauprodukte ausschließlich aus Polystyrol-Hartschaum, EPS oder XPS, nach harmonisierten Produktspezifikationen dürfen danach nicht horizontal eingebaut werden, wenn dort schwerentflammbar verlangt ist, und zwar abweichend von der allgemeinen Klassentabelle. Gedacht ist die Regel für genormte Bauprodukte wie Dämmplatten, und in der Wohnung gilt die Anforderung schwerentflammbar meist nicht. Für die Suche nach Styropor-Deckenpaneelen ist sie trotzdem ein Hinweis: Polystyrol über Kopf behandelt die Vorschrift eigens.

Die Stärke dieser Paneele ist das geringe Gewicht. Eine Polystyrol-Raute von Eurodeco, 50 × 50 Zentimeter, wiegt laut Angebot 25 Gramm, das sind rund 100 Gramm je Quadratmeter; ein PU-Stein von 5 Zentimetern Tiefe kommt bei viel Relief auf gut vier Kilogramm. Die Schwäche ist die Oberfläche: Eurodeco nennt das eigene Material zerbrechlich und brüchig. aluverbund24 wirbt bei seinen 2 Zentimeter dicken EPS-Paneelen mit integrierter Wärme- und Schalldämmung, ohne einen Wert zu nennen. Was die Klebepaneele zur Hitze behaupten und was sie dabei offenlassen, steht im Abschnitt über die Brandaussagen von 43 Dekorpaneelen.

MDF-Wandpaneele: Faserplatte mit Folie, Klasse E und kein Platz für Spritzwasser

MDF ist der Werkstoff der klassischen Wandpaneele mit Nut und Feder aus dem Baumarkt. Eine mitteldichte Faserplatte aus Holzfasern und Bindemittel trägt eine Folie, ein Dekorpapier oder ein Furnier. Meister beschreibt den Aufbau der terra-Paneele genau: Trägerplatte aus MDF mit rund 700 Kilogramm je Kubikmeter, darauf eine Folie auf Basis von Polypropylen, die der Hersteller PVC- und weichmacherfrei nennt. Gesamtstärke etwa 12 Millimeter.

Die Klasse nennen beide MDF-Hersteller mit Datenblatt gleich: E nach EN 13501. Für die Dekorpaneele terra und die Systempaneele craft, deren Träger HDF ist, steht sie bei Meister, bei Parador im technischen Datenblatt für die Dekorpaneele Home, MilanoClick, Novara, RapidoClick und Style. Nach der Tabelle der MVV TB ist das normalentflammbar und nicht brennend abtropfend. Mehr verspricht keiner der beiden, und das ist ehrlicher als jedes Werbewort, das im Feld ohne Klasse auskommt.

Logoclic, der dritte MDF-Hersteller, nennt für seine klassischen Paneele decoration und variation keine Klasse. Dafür steht auf den Produktseiten, die Paneele seien schallisolierend und wärmeisolierend. Eine Zahl dazu fehlt. Für die terra-Paneele gibt Meister einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,113 Quadratmeter-Kelvin je Watt nach EN 12667 an und eine Wärmeleitfähigkeit von 0,108 Watt je Meter und Kelvin. Der Widerstand ist schlicht die Plattendicke von 12 Millimetern geteilt durch diese Leitfähigkeit; von Dämmung spricht Meister nicht.

Zur Wärme in die andere Richtung sagen die Datenblätter ebenfalls etwas. Bis 110 Grad hitzebeständig sind laut Datenblatt terra und craft SP 400, Einbauleuchten mit dem MM-Zeichen sind dort erlaubt; für die Filzpaneele craft SP 700 schließt er Einbauleuchten aus. Parador nennt im technischen Datenblatt das Verhalten bei trockener Hitze nach DIN 68861-7 und hält Einbauleuchten unter 100 Grad für geeignet. In seinem Paneel-Ratgeber steht dagegen eine Hitzebeständigkeit bis 110 Grad. Zwei Unterlagen desselben Herstellers, zwei Zahlen.

Beim Einsatzort sind die MDF-Hersteller strenger als ihre Werbewörter. Meister erlaubt die terra-Paneele in Feuchträumen wie dem Badezimmer, schließt aber Nassräume, Duschkabinen und den direkten Spritzwasserbereich aus und verlangt eine Unterkonstruktion mit Luftzirkulation. Parador schreibt in seinem Ratgeber, der Spritzwasserbereich in Bad und Küche sei zu meiden, und nennt kurzes Duschen mit anschließendem Lüften unproblematisch. Die Filzpaneele craft SP 700 und die Echtholzpaneele craft SP 400 sind laut Meister nicht für Feuchträume geeignet.

MDF und Formaldehyd: E1, E0 und der EU-Grenzwert ab August 2026

Holzfaserplatten werden mit Bindemitteln gepresst, und aus manchen kann Formaldehyd in die Raumluft gelangen. Mit der Verordnung 2023/1464 hat die EU dafür einen Eintrag 77 in Anhang XVII der REACH-Verordnung geschaffen. Nach dem 6. August 2026 dürfen Möbel und Erzeugnisse auf Holzwerkstoffbasis nicht mehr in Verkehr gebracht werden, wenn sie in der Prüfkammer mehr als 0,062 Milligramm Formaldehyd je Kubikmeter Luft freisetzen. Für andere Erzeugnisse gilt 0,080.

Die Prüfbedingungen stehen in Anlage 14 derselben Verordnung: 23 Grad, 45 Prozent relative Luftfeuchte, ein Luftwechsel je Stunde und bei Holzwerkstoffen ein Quadratmeter Prüffläche je Kubikmeter Kammervolumen. Betroffen ist das Inverkehrbringen, also Hersteller und Handel. Gebrauchte Erzeugnisse sind ausdrücklich ausgenommen; für ein Paneel, das schon an der Wand hängt, ändert die Regel nichts.

Und was steht dazu in den Datenblättern? E1 ist eine ältere Emissionsklasse und steht für 0,1 ppm Formaldehyd, so schreibt es Parador ausdrücklich dazu. Mit der Molmasse von Formaldehyd bei 23 Grad umgerechnet sind das rund 0,12 Milligramm je Kubikmeter, etwa doppelt so viel wie der neue EU-Wert. Ein Datenblatt, auf dem nur „E1“ steht, sagt deshalb nicht, ob ein Paneel die 0,062 einhält. Parador nennt nach EN 16516 einen Wert von höchstens 0,05 ppm, auf dieselbe Weise gerechnet etwa 0,06 Milligramm je Kubikmeter.

Meister schreibt in allen vier gelesenen Datenblättern „E1 / REACH konform“, für terra und craft mit dem Verfahren EN 717-1, für die Akustikpaneele mit EN 16516. Damit behauptet der Hersteller die Konformität, nennt aber keinen Messwert. Der Blaue Engel hat seine Kriterien angepasst: In der Ausgabe 2013 von DE-UZ 176 lag der Endwert für Formaldehyd bei 0,05 ppm, und diese Ausgabe läuft laut Kriterienpapier bis zum 31. Dezember 2026. Seit der Ausgabe von Januar 2026 dürfen die eingesetzten Holzwerkstoffe im Rohzustand höchstens 0,062 Milligramm je Kubikmeter abgeben, geprüft unter den Bedingungen der REACH-Verordnung. Die Urkunden von Meister und Parador nennen beide noch die Ausgabe 2013.

Und E0? aluverbund24 schreibt über seine Akustikpaneele, das Material sei formaldehydfrei und erfülle den E0-Standard. In den Regelwerken, die diese Seite gelesen hat, der REACH-Verordnung und den Kriterien des Blauen Engels, kommt eine Klasse E0 nicht vor. Ob sich formaldehydfrei auf die Lamelle oder auf den Filz aus recyceltem PET bezieht, sagt der Händler nicht. Wer ein MDF-Paneel fürs Schlafzimmer sucht, fragt nach einem Wert in Milligramm je Kubikmeter und nach dem Prüfverfahren, nicht nach einem Kürzel.

Profilholz und Massivholzpaneele: D-s2,d0 laut Leistungserklärung

Massivholzpaneele sind die älteste Form der Wandverkleidung: Bretter aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder Douglasie mit Nut und Feder, im Handel als Profilholz. Unter den 17 Marken verkauft keine reines Profilholz. Meister nutzt Massivholz als 5 Millimeter starke Streifen auf den Akustikpaneelen AcousticSense WOOD, SUN WOOD verkauft 6 Millimeter dünnes Sperrholz mit Fichtenfurnier zum Kleben. Als Vergleich dient deshalb die Leistungserklärung eines großen Herstellers für Profilholz, binderholz, ausgestellt nach EN 14915.

Erklärt ist dort das Brandverhalten D-s2,d0. Nach der MVV TB ist das normalentflammbar und nicht brennend abtropfend, eine Stufe besser als E. Dazu kommen Werte, die bei den Holzwerkstoffpaneelen fehlen: eine Rohdichte von 460 bis 530 Kilogramm je Kubikmeter je nach Holzart, eine Wärmeleitfähigkeit von 0,12 bis 0,14 Watt je Meter und Kelvin, eine Formaldehydabgabe der Klasse E1 und ein Schallabsorptionsgrad, angegeben mit 0,1 und 0,3. Gefährliche Stoffe: keine zu deklarieren. Der Anwendungsbereich ist mit Innenbereich angegeben, die Dauerhaftigkeit mit Klasse 4 nach EN 350-2.

Massivholz ist leichter als MDF. Ein Brett mit 500 Kilogramm je Kubikmeter wiegt bei gleicher Stärke knapp 30 Prozent weniger als eine MDF-Platte mit 700. Die SUN-WOOD-Bretter kommen laut Shop auf 0,48 Kilogramm je 0,16 Quadratmeter, gerechnet drei Kilogramm je Quadratmeter. Für die Emission nennt SUN WOOD eine Zertifizierung nach Greenguard Gold, ohne Zertifikatsnummer; nachprüfen ließ sie sich deshalb nicht.

Holz nimmt Feuchte auf und gibt sie ab, und mit der Feuchte ändern sich Breite und Form der Bretter. Bei den gelesenen Holzpaneelen heißt das: kein Bad. SUN WOOD schließt Feuchträume und die Nähe eines Kachelofens aus, Meister nennt die AcousticSense-Paneele aus Massivholzstreifen nicht geeignet für Feuchträume. Für eine Decke im Wohnraum dagegen ist Profilholz der einzige Werkstoff auf dieser Seite, für den eine Leistungserklärung mit allen Kennwerten vorliegt.

Wie lange Holz- und Holzwerkstoffpaneele vor der Montage im Raum liegen sollen und wie viel Abstand sie zur Wand brauchen, nennen die Hersteller unterschiedlich. Die Zahlen aus 13 Anleitungen stehen nebeneinander in der Schrittfolge, die Akklimatisieren und Wandabstand nach Herstellerangaben ordnet.

PET-Filz und Lamellen: was Akustikpaneele aus Recyclingfasern belegen

Akustikpaneele bestehen meist aus zwei Werkstoffen: Lamellen aus Holz oder Holzwerkstoff mit Furnier oder Folie, dahinter ein Filz, oft aus Polyester, also PET. Was die Hersteller über den Filz sagen, ist vor allem eine Herkunft. WoodUpp nennt 50 Prozent recycelten Kunststoff, Aeco Sound mehr als 60 Prozent recyceltes PET bei 1.300 Gramm je Quadratmeter und 9 Millimetern Stärke. Meister nennt für die Filzoberfläche der craft-Paneele 100 Prozent Recyclingfasern und für die 8 Millimeter starke Filzträgerplatte der AcousticSense-Paneele 70 Prozent. Momento und Denpanels schreiben von recyceltem PET ohne Anteil.

Eine Klasse nennt nur Meister im Datenblatt: E für die Filzpaneele craft SP 700, bei denen der Filz auf einer HDF-Platte sitzt, E auch für die Akustikpaneele AcousticSense WOOD aus Massivholzstreifen auf Filz. Das ist dieselbe Klasse wie bei den MDF-Dekorpaneelen. Denpanels schreibt in seiner FAQ, die Standardpaneele seien nicht feuerbeständig, und verweist für höhere Anforderungen auf eine Sonderserie mit B-s1,d0. WoodUpp führt einen Menüpunkt zu feuerbeständigen Komponenten, die Zertifikate dazu stehen hinter einer Anmeldung für Geschäftskunden.

Bei den übrigen Akustikmarken stehen Wörter. HAGEFOL schreibt auf der Startseite, die Paneele seien schwer zu entflammen. Momento nennt eine Hitzebeständigkeit bis 65 Grad bei direkter Einwirkung auf das Paneel, eine Angabe zur Verformung, keine zur Brennbarkeit. Im Wohnzimmer verlangt das Bauordnungsrecht nicht mehr als normalentflammbar; in einem Praxisraum oder einem Büro mit Brandschutzauflagen zählt nur eine Klasse, die ein Dokument belegt, und die liefern hier allein Meister und, für eine Sonderserie, Denpanels.

Recycling ist eine Aussage über die Herkunft, nicht über die Emission. Ein Filz aus alten Flaschen sagt nichts darüber, was die Lamellen und ihr Kleber an die Raumluft abgeben. Den Blauen Engel für Paneele aus Holz und Holzwerkstoffen trägt in diesem Feld kein Akustikpaneel; die beiden Urkunden, die sich fanden, gelten für Dekorpaneele von Meister und Parador. Ob eine Lamellenwand neben dem Recyclinganteil auch einen Messwert für die Akustik vorweisen kann, prüft der Vergleich, der fünf Lamellenwände auf ihren Absorptionsnachweis hin liest.

Schluckt das Material Schall? Ein Paneel, drei Aufbauten, drei Werte

Ob ein Paneel Schall schluckt, hängt am Werkstoff, aber nicht nur daran. Ein Filz kann Schall aufnehmen, ein Holzbrett nimmt wenig auf: Die Leistungserklärung für Profilholz von binderholz nennt einen Schallabsorptionsgrad von 0,1 und 0,3. Für Platten aus PVC, SPC oder Aluverbund nennt keine der gelesenen Unterlagen einen Absorptionsgrad, und Logoclic schreibt seinen MDF-Paneelen schallisolierend zu, ohne Zahl.

Wie stark beim Akustikpaneel die Montage zählt, zeigt das Datenblatt von Meister für AcousticSense WOOD mit drei Werten für dasselbe Paneel, alle nach DIN EN ISO 11654 bewertet. Auf einer Holzlattung mit 40 Millimetern Mineralwolle dahinter kommt es auf einen bewerteten Absorptionsgrad von 1 und Absorberklasse A. Ohne Dämmung, nur auf Lattung, sind es 0,8 und Klasse B. Direkt an die Wand geklebt nur noch 0,35 und Klasse D.

Der Filz allein ist also nicht die ganze Antwort. Dasselbe Paneel mit seiner 8 Millimeter starken Filzträgerplatte schluckt direkt auf der Wand nur gut ein Drittel dessen, was es auf einem Hohlraum mit Dämmung schafft. Für die Werkstoffwahl heißt das: Wer Schall schlucken will, braucht einen porösen Werkstoff, und wer viel Wirkung will, braucht dahinter Luft oder Dämmung. Die Klebemontage, die Meister an der Wand zulässt, kostet gegenüber der Lattung zwei Absorberklassen, gegenüber dem Aufbau mit Mineralwolle drei.

Bei den 3D-Paneelen aus Schaum fehlt jeder Wert. aluverbund24 wirbt bei seinen EPS-Paneelen mit Schalldämmung, IZODEKOR und Eurodeco nennen gar nichts. Schalldämmung, also das Abhalten von Schall zwischen Räumen, und Schallabsorption im Raum sind zudem zwei verschiedene Dinge. Ein Absorptionsgrad für ein Schaumpaneel steht in keiner der gelesenen Unterlagen.

Wie aus dem Absorptionsgrad eines Paneels und dem Volumen eines Raums die nötige Fläche wird, rechnet die Bemessung der Paneelfläche über Nachhallzeit und Absorptionsgrad an einem Wohnzimmer vor. Die drei Meister-Werte oben zeigen, wie viel dort die Montage verschiebt: Zwischen 1 und 0,35 liegt fast das Dreifache an Fläche.

Aluverbund an der Duschwand: zwei Aluminiumschichten und ein Kern, den keiner nennt

Aluverbundplatten bestehen aus zwei dünnen Deckschichten aus Aluminium und einem Kern dazwischen. Für Duschrückwände sind sie gefragt, weil sie steif sind, sich bedrucken lassen und laut den Anbietern kein Wasser aufnehmen. Schulte beschreibt seine Duschrückwände der Serie DecoDesign als „Digitaler Direktdruck auf Verbundplatte aus Aluminium“. Woraus der Kern besteht, steht weder in der Produktbeschreibung noch in den Produktdetails oder den Produktsicherheitshinweisen.

Für das Brandverhalten ist der Kern aber das Entscheidende. Ein Hersteller von Aluverbundplatten, 3A Composites, beschreibt das auf der Seite seiner Platte DIBOND FR: Das mineralische Kernmaterial leiste neben den Aluminiumdeckschichten den entscheidenden Beitrag zur Klasse B-s1,d0 nach EN 13501, ohne halogenierte Flammschutzmittel. Bei den Standardplatten DIBOND schreibt derselbe Hersteller, dass er den Kern auf rezykliertes LDPE umgestellt hat, einen Kunststoff. Zwei Platten, die von außen gleich aussehen, unterscheiden sich also im Inneren, und mit dem Kern ändert sich die Klasse.

Beim Gewicht liegt Aluverbund in der Mitte des Feldes: rund 4,5 Kilogramm je Quadratmeter bei 3 Millimetern, gerechnet aus dem Datenfeld des Schulte-Ecksets. Leichter als SPC also, schwerer als die dünnen PVC-Platten. Bearbeiten lässt sich die Platte laut Schulte mit Bohren, Sägen und Schneiden ohne Spezialwerkzeug. Bestimmt ist sie für häusliche Bäder und für massive Wände; bei anderen Wänden verlangt Schulte eine stabile Unterkonstruktion.

Was beim Aluverbund im Bad außerdem zählt, ist nicht der Werkstoff, sondern die Wand dahinter und die Anschlüsse an Wanne und Ecke. Welche Anforderungen die Anleitungen dort stellen und was die Angebote verschweigen, hat der Vergleich von fünf Badplatten zwischen Angebot und Montageanleitung Produkt für Produkt nachgelesen.

Welche Wandpaneele vertragen Feuchte? Wo die Hersteller selbst die Grenze ziehen

Wandpaneele für den Feuchtraum: Die Antwort hängt am Werkstoff und an dem, was ein Hersteller unter Feuchtraum versteht. Für die Holzwerkstoffe ziehen die Unterlagen eine Linie, aber nicht alle an derselben Stelle. Meister erlaubt die terra-Paneele im Badezimmer, schließt Duschkabine und direkten Spritzwasserbereich aus und verlangt Luft hinter den Paneelen. Parador will den Spritzwasserbereich gemieden sehen. Denpanels schließt Badezimmer für seine Lamellen ganz aus, weil Holzfurnier und MDF durch Feuchtigkeit beschädigt werden könnten.

Logoclic führt bei seinen MDF-Paneelen decoration und variation Wohnraum und Feuchtraum als Einsatzbereich und schreibt auf der Übersichtsseite „Ob Küche oder Bad“, ohne den Spritzwasser- oder Duschbereich zu erwähnen. Für das Badezimmer bewirbt derselbe Hersteller zusätzlich die Serie aquaprotect wall mit einer organischen Trägerplatte statt MDF. Momento schreibt zu seinen Akustikpaneelen schlicht „Nicht Wasserfest“. Wer MDF im Bad einsetzen will, liest also die Einsatzgrenze des einzelnen Herstellers, nicht das Wort Feuchtraum auf der Übersichtsseite.

Bei den Kunststoffen ist die Grenze eine andere. aluverbund24 nennt die Astral-Platte wasserfest und für Feuchträume geeignet, IZODEKOR seine Marmorplatten nur für Innenräume geeignet. Ob eine Platte selbst Wasser aufnimmt, ist bei PVC, SPC und Aluverbund nach den Unterlagen kaum die Frage. Offen bleibt bei allen, was an Kanten und Stößen geschieht, denn dort entscheiden Kleber, Fugenmasse und die Wand, nicht der Werkstoff der Platte.

Massivholz und dünnes Sperrholz arbeiten mit der Luftfeuchte und sind laut SUN WOOD und Meister nichts für Feuchträume. Bei den Hartschaumpaneelen ist die Lage gemischt: IZODEKOR und aluverbund24 nennen keine Feuchtegrenze, Eurodeco schließt Feuchträume wie Bad oder Küche ausdrücklich aus, und im Datenfeld des Eurodeco-Angebots steht „Nicht wasserfest“. Ein geschäumter Kunststoff ist also nicht von selbst ein Badpaneel.

Wer eine feuchte Wand verkleiden will, löst mit keinem dieser Werkstoffe das Problem. Parador verlangt ausdrücklich, dass keine dauerhaft einwirkende Feuchtigkeit vorliegt, die Schimmel ermöglicht, und Meister begrenzt die Restfeuchte von Wand und Decke auf 5 Prozent. Wie die Badplatten selbst mit Dusche und Wannenrand umgehen, steht im Belegabgleich zu Duschplatten und ihren Montageanleitungen.

Wie schwer sind Wandpaneele? Von 0,1 bis 8,7 Kilogramm je Quadratmeter

Das Gewicht steht in den Angeboten selten je Quadratmeter, sondern je Paket, je Platte oder als Versandgewicht. Für die Tabelle wurden die Angaben auf den Quadratmeter umgerechnet, wo Format und Gewicht eindeutig zusammengehören. Die Spanne ist groß: rund 100 Gramm bei der Polystyrol-Raute, 8,7 Kilogramm bei einem MDF-Paneel von 12 Millimetern und bei einem Lamellen-Akustikpaneel. Dazwischen liegt fast der Faktor 90.

Gewicht je Quadratmeter nach Werkstoff, aus Hersteller- und Angebotsdaten umgerechnet
PaneelStärkekg je m²Grundlage
Polystyrol, Eurodeco2 bis 4 mm0,125 g je Paneel 50 × 50 cm
PVC, WALLando1,5 mm1,5Herstellerangabe
PVC, aluverbund24 Astral3 mm3,09 kg auf 122 × 244 cm
Sperrholz, SUN WOOD6 mm3,00,48 kg auf 0,16 m²
PU, IZODEKOR50 mm4,2ca. 3 kg auf 0,72 m²
Aluverbund, Schulte3 mm4,517 kg auf 2 × 90 × 210 cm
Akustik, Momento Leicht Plus19 mm4,97 kg auf 240 × 60 cm
PVC, IZODEKOR3 mm5,6ca. 4 kg auf 0,72 m²
MDF, Parador Home10 mm6,77,5 kg auf 1,118 m²
SPC, NordPaneele4 mm7 bis 8Herstellerangaben
Akustik, Aeco Sound21 mm7,25,2 kg auf 0,72 m²
SPC, IZODEKOR4 mm8,3ca. 6 kg auf 0,72 m²
MDF, Parador MilanoClick12 mm8,726 kg auf 2,99 m²
Akustik, HAGEFOL21 mm8,712,5 kg auf 240 × 60 cm

Drei Dinge fallen auf. Stärke und Gewicht hängen nur innerhalb eines Werkstoffs zusammen, und nicht einmal dort zuverlässig: Ein PU-Stein von 5 Zentimetern wiegt weniger als eine 3 Millimeter dünne PVC-Platte von IZODEKOR, und zwei PVC-Platten gleicher Stärke liegen bei 3,0 und 5,6 Kilogramm. Das Steinmehl macht SPC bei 4 Millimetern fast so schwer wie MDF von 12. Und drei Akustikpaneele ähnlicher Bauart liegen zwischen 4,9 und 8,7 Kilogramm.

Vom Gewicht hängt ab, was die Befestigung tragen muss. Eine Klebefläche, die an der Wand 1,5 Kilogramm je Quadratmeter hält, muss bei SPC das Fünffache halten, und an der Decke hängt die ganze Last am Kleber. Meister erlaubt die AcousticSense-Paneele an der Wand mit Montagekleber auf SMP-Basis, an der Decke nur mit Schrauben. Welche Befestigung zu welchem Paneel und welchem Untergrund passt, mit Rechenweg für Latten und Dübel, steht im Montageratgeber mit Rechenweg für Latten und Dübel an einer Fallwand.

Emissionen und Prüfzeichen: was ein Blauer Engel belegt und emissionsfrei nicht

Riechen neue Paneele? Manche ja, und was sie abgeben, lässt sich messen. Die Vergabekriterien des Blauen Engels DE-UZ 176 beschreiben, wie: Prüfkammer nach DIN EN 16516, für Wände mit einer flächenspezifischen Luftdurchflussrate von 0,5 Kubikmetern je Quadratmeter und Stunde, gemessen am dritten und am 28. Tag. Am 28. Tag darf die Summe der flüchtigen organischen Verbindungen, TVOC, höchstens 0,3 Milligramm je Kubikmeter betragen, am dritten Tag höchstens 1,0. Für krebserzeugende Stoffe gilt in der Summe höchstens 10 Mikrogramm je Kubikmeter.

Solche Zahlen stehen hinter einem Umweltzeichen. In der Auswertung der 17 Marken belegen zwei ihre Emissionsangabe auf diese Weise: Meister mit einer Urkunde zum Blauen Engel für die Dekorpaneele terra DP 200 und DP 250, Parador mit einer Urkunde für fünf Serien seiner Dekorpaneele, beide mit Vertragsnummer und mit einer Formaldehydangabe nach Norm im Datenblatt. Drei weitere Marken nennen ein Kennzeichen, das sich nicht prüfen ließ: Grosfillex die französische Emissionsklasse, deren Buchstabe im Datenblatt nur als Bild steht, SUN WOOD Greenguard Gold ohne Nummer, Denpanels das Nordic Swan Ecolabel für einige Serien.

Sechs Marken schreiben Wörter ohne Prüfstelle. WALLando nennt sein PVC in 18 von 37 Produkttexten emissionsfrei. Logoclic schreibt bei den MDF-Paneelen emissionsarm, lösemittelfrei und weichmacherfrei. NordPaneele nennt SPC schadstoffarm nach TVOC-Standards, Momento die eigenen Paneele schadstofffrei, aluverbund24 verweist auf einen E0-Standard, und Denpanels schreibt, die Materialien seien auf niedrige Emissionen getestet. Ob und wie viel ein Material abgibt, sagt erst ein Messwert, und keine der sechs nennt einen.

Für Kunststoffpaneele gibt es eine strukturelle Lücke. Der Blaue Engel DE-UZ 176 gilt nur für Produkte aus überwiegend Holz und Holzwerkstoff und schließt PVC aus. Ein vergleichbares Zeichen für Wandpaneele aus PVC, SPC oder Hartschaum fand sich in keiner der gelesenen Unterlagen. Wer ein Kunststoffpaneel fürs Kinderzimmer sucht, kann deshalb nicht nach dem einen Zeichen Ausschau halten, sondern muss beim Hersteller nach einem Prüfbericht fragen.

Was die Lamellenangebote im Einzelnen über Schadstoffe schreiben, hat der Akustikvergleich bereits ausgezählt. Wer von dieser Seite aus zu den Paneelarten selbst weiter will, zu Bad, Akzentwand oder Akustik, findet sie gebündelt in der Unterkategorie Wandverkleidung mit allen Paneel-Seiten.

Wandpaneele entsorgen: Altholz A II, A III oder Kunststoff ohne Herstellerweg

Beim Auszug oder bei der nächsten Renovierung kommt die Frage, wohin mit den Paneelen. Für Holz und Holzwerkstoffe gibt es eine Antwort in der Altholzverordnung. Sie teilt Altholz in vier Kategorien: naturbelassenes oder nur mechanisch bearbeitetes Holz gehört zu A I, verleimtes, gestrichenes, beschichtetes oder lackiertes Holz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel zu A II, Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung zu A III und mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz zu A IV. Auf die Beschichtung kommt es also an.

In Anhang III nennt die Verordnung eine Regelvermutung, die genau zu Wandpaneelen passt: „Profilblätter für die Raumausstattung, Deckenpaneele, Zierbalken usw.“ ohne schädliche Verunreinigungen gehören zu A II, Abfallschlüssel 17 02 01. Eine Folie aus PVC ist eine chlorhaltige, also halogenorganische Beschichtung; nach dem Wortlaut der Definition rückt ein MDF-Paneel mit PVC-Folie damit in Richtung A III. Zugeordnet wird beim Entsorger. Meister nennt die Folie seiner terra-Paneele ausdrücklich PVC-frei, auf Basis von Polypropylen.

Meister und Parador sind auch die einzigen Marken, die im Datenblatt einen Entsorgungsweg nennen. Reststücke dürfen laut Meister in den Hausmüll, Großmengen gehen nach den kommunalen Bestimmungen etwa zum Wertstoffhof, empfohlen wird die energetische Verwertung in zugelassenen Anlagen. Parador nennt den Abfallschlüssel 20 01 38, den die Altholzverordnung bei Möbeln führt, je nach Beschichtung in A I bis A III.

Bei den Kunststoffpaneelen bleibt es bei Versprechen. Grosfillex nennt seine PVC-Beläge zu 100 Prozent recycelbar, IZODEKOR schreibt in 26 Produkttexten „recycelbar“, fast alle bei Styroporpaneelen. Welchen Weg das Paneel nach dem Abnehmen nehmen soll, wer es zurücknimmt oder in welchen Container es gehört, steht bei keiner der beiden Marken. Ob verbaute Styroporpaneele mit Kleberesten in die Gelbe Tonne dürfen, wonach die Suche ausdrücklich fragt, beantwortet keine der gelesenen Unterlagen; das entscheidet die kommunale Abfallberatung.

Was die Entsorgung zusätzlich erschwert, ist der Kleber. Ein verschraubtes Paneel kommt als sortenreines Stück von der Wand, an einem verklebten bleiben Kleber und oft Teile des Untergrunds haften; SUN WOOD weist bei seinen Klebepaneelen selbst darauf hin, dass beim Abnehmen Kleberückstände bleiben können. Für die Altholzkategorie zählt die Beschichtung, für den Wertstoffhof oft, ob der Werkstoff sortenrein ist. Wer schon beim Kauf an den Ausbau denkt, wählt einen Werkstoff mit genanntem Entsorgungsweg und eine Befestigung, die sich lösen lässt.

Paneele, Farbe oder Tapete? Die Wand ohne Paneel als Gegenprobe

Wandpaneele oder Tapete, Paneele statt Farbe: Die Suche stellt die Frage selbst. Für eine Wand, die nur anders aussehen soll, ist die Antwort oft keine Platte, sondern ein Anstrich oder eine neue Tapete. Die Tabelle stellt die drei Wege an den Merkmalen dieser Seite nebeneinander, mit dem, was die gelesenen Quellen dazu belegen, und mit Lücken, wo sie nichts sagen.

Wandpaneel, Wandfarbe und Raufaser an den Merkmalen dieser Seite
MerkmalWandpaneelInnenwandfarbeRaufaser
EmissionszeichenDE-UZ 176 nur Holz und Holzwerkstoff, PVC ausgeschlossenDE-UZ 102, ohne KonservierungsmittelRAL-UZ 35 ab 80 % Altpapier
Masse an der Wand0,1 bis 8,7 kg je m²eine BeschichtungPapier mit Holzfasern
Euroklasse im FeldE bis B-s1,d0, oft keinenicht Gegenstand der Quellennicht Gegenstand der Quellen
EntsorgungAltholz A II oder A III, Kunststoff ohne Wegbleibt auf dem Putzgestrichen nicht ins Altpapier

Für Farbe und Tapete gibt es, was bei Kunststoffpaneelen fehlt: ein etabliertes Umweltzeichen für die Emissionen. Der Blaue Engel DE-UZ 102 für emissionsarme Innenwandfarben verlangt laut Factsheet des Umweltzeichens unter anderem, dass die Farben nicht mit bioziden Wirkstoffen konserviert werden, und setzt Grenzen für flüchtige Stoffe und Formaldehyd. Raufasertapeten enthalten laut der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe üblicherweise 50 Prozent Altpapier und oft Kunstharze; ab 80 Prozent Altpapier können sie das Zeichen RAL-UZ 35 tragen.

Wann reicht Farbe? Wenn die Wand intakt ist und nur Farbe, Fleck oder Stimmung stören. Ein Anstrich bringt keine zusätzliche brennbare Masse an die Wand und hinterlässt beim Auszug kein Bauteil, das jemand entsorgen muss. Tapete reicht, wenn kleine Unebenheiten oder Risse verschwinden sollen. Dass gestrichene Raufaser später nicht ins Altpapier darf, schreibt die Fachagentur ausdrücklich, und das gehört zur ehrlichen Rechnung dazu.

Wann ist das Paneel die bessere Wahl? Wenn die Wand Spritzwasser abbekommt und Fliesen nicht gewünscht sind, wenn ein Raum hallt und ein poröser Werkstoff mit Hohlraum dahinter Schall schlucken soll, oder wenn eine sehr unebene Wand auf Latten verkleidet werden muss. Geht es nur um Optik in einem trockenen Raum, ist das Paneel der aufwendigste der drei Wege. Wer sich für Farbe entscheidet und eine große Fläche vor sich hat, findet in der Entscheidungshilfe zwischen Farbrolle und Sprühsystem fürs Streichen die nächste Frage beantwortet.

Was kein Datenblatt beantwortet: drei offene Fragen und wie man selbst prüft

Nach 17 Marken bleiben drei Fragen, auf die keine Unterlage eine Antwort gibt. Zuerst Formaldehyd. Nach dem 6. August 2026 gilt für neu in Verkehr gebrachte Erzeugnisse auf Holzwerkstoffbasis 0,062 Milligramm je Kubikmeter. Kein MDF-Datenblatt im Feld nennt einen Wert in dieser Einheit. Meister schreibt „E1 / REACH konform“ ohne Zahl, Parador höchstens 0,05 ppm nach EN 16516, was umgerechnet ziemlich genau auf der neuen Grenze liegt. Ob die Paneele im Handel den Wert unter den Bedingungen der Anlage 14 einhalten, belegt keines der Datenblätter mit einem Messwert.

Offen ist zweitens der Bezug der Klasse. Grosfillex verlinkt bei einer Serie eine Leistungserklärung, die andere Serien nennt, und bei einer anderen eine, die gar kein Brandverhalten erklärt. Logoclic gibt einer Wandplatte eine Bodenklasse. NordPaneele kündigt ein Zertifikat an, das sich nicht finden ließ. Selbst wo eine Klasse steht, ist also offen, ob sie für das Paneel gilt, das man kauft, und für die Art, wie es montiert wird. Und drittens das Innere: Welcher Kunststoff das Steinmehl im SPC bindet und woraus der Kern einer Aluverbundplatte besteht, nennt keiner der Hersteller.

Selbst prüfen lässt sich mehr, als man denkt. Unten fasst eine Liste zusammen, wonach man in einem Datenblatt oder einer Leistungserklärung sucht. Fehlt ein Punkt, ist das noch kein Urteil über das Paneel, aber ein Grund, beim Hersteller nachzufragen, und zwar schriftlich, mit der Bitte um das Dokument.

Ein Werkstoff-Datenblatt in sechs Punkten lesen

  • Werkstoff mit Träger und Oberfläche benannt?

    Gemeint ist der ganze Aufbau, etwa MDF mit Polypropylen-Folie oder SPC mit Angabe des Kunststoffs. Ein Wort wie Vinyl oder Verbund allein reicht nicht.

  • Euroklasse nach DIN EN 13501-1 mit allen Zusätzen?

    Eine vollständige Angabe sieht so aus: C-s2,d0. B1 ist keine Euroklasse, und eine Klasse mit dem Zusatz fl gilt für Bodenbeläge.

  • Dokument zur Klasse vorhanden und auf das eigene Produkt bezogen?

    Leistungserklärung oder Klassifizierungsbericht öffnen und nachsehen, ob die Produktbezeichnung darin zum gekauften Paneel passt. Steht beim Brandverhalten NPD, ist keine Klasse erklärt.

  • Bei Holzwerkstoff: Formaldehyd in mg/m³ und Prüfverfahren genannt?

    Nach dem 6. August 2026 dürfen Erzeugnisse auf Holzwerkstoffbasis in der Prüfkammer höchstens 0,062 mg/m³ abgeben. E1 allein sagt darüber nichts.

  • Emissionsangabe mit Zeichen und Nummer, nicht nur mit einem Wort?

    Ein Blauer Engel hat eine Vertragsnummer und eine Urkunde. Wörter wie emissionsfrei, emissionsarm oder schadstofffrei haben keine.

  • Entsorgungsweg oder Abfallschlüssel angegeben?

    Ein Hinweis wie Altholz, Wertstoffhof oder Abfallschlüssel 20 01 38 hilft beim Rückbau. 100 Prozent recycelbar ohne Weg hilft nicht.

Alle Angaben dieser Seite stammen vom 15. Oktober 2026. Datenblätter werden überarbeitet, Leistungserklärungen neu ausgestellt, und die Urkunden zum Blauen Engel von Meister und Parador beziehen sich auf eine Ausgabe der Kriterien, die Ende 2026 ausläuft. Wer eine neuere Fassung findet, eine Leistungserklärung zu einem der genannten Paneele oder einen Fehler in einer Umrechnung, erreicht die Redaktion über das Formular für Hinweise auf Fehler und neue Herstellerdokumente.

Ausgewertet und gegen die Regelwerke gehalten hat diese Unterlagen der Fachbereich Wandverkleidung, der für kritero die Werkstoffunterlagen liest. Auf seiner Seite steht, wie er Herstellerangabe, Leistungserklärung und Bauordnung gegeneinander abwägt, wenn sie sich widersprechen.

Häufige Fragen

Welches Material eignet sich für Wandpaneele im Bad?

Nach den Herstellerunterlagen PVC, SPC und Aluverbund, weil die Platten selbst kein Wasser aufnehmen; an Kanten und Stößen entscheiden Kleber, Fugen und Wand. MDF-Paneele erlaubt Meister im Badezimmer, schließt aber Dusche und Spritzwasserbereich aus, Parador will den Spritzwasserbereich gemieden sehen. Lamellen- und Filzpaneele, Massivholz und dünnes Sperrholz sind laut ihren Herstellern nichts für Feuchträume.

Sind Wandpaneele aus PVC brennbar?

Ja. Die einzigen belegten Klassen für PVC-Paneele im ausgewerteten Feld stehen in den Leistungserklärungen von Grosfillex: C-s3,d0 oder C-s3,d2 je nach Serie, für die Wandfliesen GX Wall+ ist gar kein Brandverhalten erklärt. Wegen s3 gilt das nach MVV TB als normalentflammbar. Andere PVC-Anbieter nennen B1, schwer entflammbar oder nichts, ohne Dokument.

Welche Euroklasse bedeutet schwer entflammbar?

Nach Tabelle 1.2 in Anhang 4 der MVV TB mindestens C-s2,d2 für Wandbaustoffe, mit der Anforderung nicht brennend abtropfend C-s2,d0, für Bodenbeläge Cfl-s1. B1 ist die Klasse des älteren deutschen Systems nach DIN 4102-1. Eine Klasse B1 nach EN 13501-1 gibt es nicht.

Darf man Wandpaneele im Treppenhaus anbringen?

In notwendigen Treppenräumen und notwendigen Fluren verlangt die Musterbauordnung in Paragraf 35 Absatz 5 und Paragraf 36 Absatz 6 Bekleidungen aus nichtbrennbaren Baustoffen, nach MVV TB mindestens A2-s1,d0. Keines der ausgewerteten Paneele erreicht das; das beste belegte Ergebnis ist B-s1,d0 bei einer Sonderserie. Verbindlich ist die Landesbauordnung.

Wie viel Formaldehyd dürfen MDF-Paneele abgeben?

Nach dem 6. August 2026 dürfen Erzeugnisse auf Holzwerkstoffbasis laut REACH-Eintrag 77 in der Prüfkammer höchstens 0,062 Milligramm je Kubikmeter freisetzen. Die alte Klasse E1 steht für 0,1 ppm, umgerechnet rund 0,12 Milligramm, und sagt deshalb nicht, ob ein Paneel die neue Grenze einhält.

Was ist der Unterschied zwischen SPC und PVC bei Wandpaneelen?

SPC ist ein Verbund aus Steinmehl und Kunststoff, PVC ein Kunststoff, oft mit Kreide- oder Marmorpulver gefüllt. SPC-Platten von 4 Millimetern wiegen laut Herstellern 7 bis 8,3 Kilogramm je Quadratmeter, die PVC-Platten im Feld 1,5 bis 5,6. Die belegten SPC-Klassen lauten C-s2,d0, die PVC-Klassen C-s3. Nichtbrennbar ist SPC trotz Steinanteil nicht.

Wie entsorgt man Wandpaneele aus MDF?

Als Altholz. Die Altholzverordnung ordnet Deckenpaneele und Profilblätter für die Raumausstattung ohne schädliche Verunreinigungen als Regelvermutung der Kategorie A II zu, Abfallschlüssel 17 02 01. Eine halogenorganische Beschichtung wie eine PVC-Folie führt nach der Definition in Richtung A III. Meister nennt für Großmengen den Wertstoffhof, Parador den Abfallschlüssel 20 01 38.

Quellen

  1. [1]Bundesanstalt für Wasserbau: MVV TB 2025/1, Anhang 4 (Zuordnung der Klassen)· abgerufen 2026-10-15
  2. [2]Bauministerkonferenz: Musterbauordnung, Fassung vom 25.09.2020· abgerufen 2026-10-15
  3. [3]EUR-Lex: Verordnung (EU) 2023/1464 zu Formaldehyd (REACH Anhang XVII Eintrag 77)· abgerufen 2026-10-15
  4. [4]Blauer Engel: Vergabekriterien DE-UZ 176, Ausgabe Januar 2026· abgerufen 2026-10-15
  5. [5]Gesetze im Internet: Altholzverordnung (AltholzV)· abgerufen 2026-10-15
  6. [6]Grosfillex: Leistungserklärung DoP 18-006 für PVC-U-Wandprofile· abgerufen 2026-10-15
  7. [7]binderholz: Leistungserklärung Profilholz DOP-BHOB-07-1· abgerufen 2026-10-15
  8. [8]MeisterWerke: Produktdatenblatt MeisterPaneele terra DP 250 (09/26)· abgerufen 2026-10-15

Welche Quellenarten wie gewichtet werden, steht auf Quellen.

Änderungen an diesem Beitrag

  1. 2026-10-15Querverweis auf die Übersichtsseite des Clusters im Abschnitt zum Befund ergänzt, mit deren Zählung: keines der 45 Wandpaneel-Angebote nennt eine Euroklasse.
  2. 2026-10-15Ersterstellung. Unterlagen von 17 Paneelmarken auf Euroklasse, Emission und Entsorgung ausgewertet (sechs nennen eine Klasse, drei in einem Dokument, zwei passen nicht zum Beleg), Zuordnung nach MVV TB Anhang 4, Musterbauordnung zu Treppenräumen und Fluren, REACH-Eintrag 77 zu Formaldehyd, Blauer Engel DE-UZ 176, Altholzverordnung, Gewicht je Quadratmeter für 14 Paneele.

Das Veröffentlichungsdatum bleibt bei Korrekturen unverändert. Wie mit Fehlern umgegangen wird, steht auf Korrekturen.