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Redaktionsrichtlinie

Die verbindlichen Regeln für jeden Beitrag auf kritero.de: Belege, Sprache, Kennzeichnung, Sicherheitsthemen, Bilder, Preise und Unabhängigkeit.

Stand 2026-10-10

Diese Regeln gelten für alle Beiträge auf kritero.de, ohne Ausnahme. Gemeint sind sie wörtlich, nicht als Leitbild. Wo es technisch geht, prüft der Aufbau der Seite sie nach. Wie im Einzelnen gearbeitet wird, beschreibt die Methodik.

Jede Zahl braucht eine Herkunft

Ohne Quelle keine Zahl. Eine eigene Rechnung ist erlaubt, wird aber als solche gekennzeichnet, zusammen mit der Annahme, auf der sie beruht. Wo es kein verbindliches Prüfverfahren gibt, ist eine Zahl ohne Herkunft wertlos; sie erscheint nicht. Was nur in Presseberichten oder Zusammenfassungen Dritter steht, wird erst übernommen, wenn das Original gefunden ist.

Kriterien vor Produkten

Die Kriterien eines Themas stehen fest, bevor recherchiert wird. Sie werden nicht nachträglich so erweitert, dass ein bestimmtes Produkt davon profitiert.

Wie geschrieben wird

kritero.de wertet aus, was öffentlich zugänglich ist, und sagt das auch so. Formulierungen, die einen eigenen Test nahelegen, kommen nicht vor — sie wären falsch. Fehlt eine Angabe, wird sie weder geschätzt noch umschrieben. Es steht einfach da, dass sie fehlt.

Der Text soll sich gut lesen lassen. Kurze Sätze stehen neben langen, gesagt wird, was der Fall ist, und was offen ist, bleibt offen. Werbesprache hat keinen Platz. Superlative nur, wenn sie belegbar sind: „die meisten Stimmen der fünf“ geht, „das beste Gerät“ nicht.

Lücken sind keine Befunde

Fehlt eine Herstellerangabe, ist das Produkt deshalb nicht schlechter. Man kann die Angabe nur nicht nachprüfen. Beides sauber zu trennen, ist der Kern dessen, worauf sich Leser hier verlassen können sollen.

Hersteller und ihre Versprechen

Für Maße und Ausstattung ist der Hersteller die genaueste Quelle. Er hat aber auch das größte Interesse an einem guten Bild, deshalb erscheinen seine Angaben mit Fundstelle. Verspricht ein Angebot eine Wirkung, die sich prüfen lässt, steht daneben, was unabhängige Untersuchungen dazu sagen. Auch dann, wenn sie dem Versprechen widersprechen.

Bewertungen und Siegel

Ein Testsieger-Siegel wird nur mit vergebender Stelle und Fundstelle genannt, eine Bewertung nur mit ihrer Quelle. Fehlt der Beleg, erscheint beides nicht; der Seitenaufbau verhindert es. Unter 200 Stimmen trägt eine Bewertung keine Auswahl.

Gesundheit und Sicherheit

Manche Produkte berühren Gesundheit oder Sicherheit, etwa Elektrogeräte, Produkte für Kinder oder alles, was am Körper angewendet wird. Aussagen dazu stützen sich auf Behörden, Normen und Fachliteratur. Heilversprechen und Diagnosen gibt es nicht. Ist eine Fachpraxis, eine Elektrofachkraft oder eine andere fachkundige Stelle die bessere Adresse als ein Produkt aus dem Regal, sagt der Beitrag das ausdrücklich.

Bilder

Produktbilder kommen aus dem Handel und verlinken auf das jeweilige Angebot. Andere Bilder erscheinen nur mit Urheber, Quelle und, wenn vorhanden, Lizenz; ohne diese Angaben lässt der Seitenaufbau sie nicht zu. Gibt es kein Bild, bleibt ein Platzhalter stehen. Das Foto eines ähnlichen Produkts springt nicht ein.

Keine Preise

Preise stehen nirgends: nicht im Text, nicht in Datenfeldern, nicht in strukturierten Daten, nicht auf Bildern. Stattdessen nennt jeder Beitrag das Marktsegment.

Recht

Wird eine Rechtslage beschrieben, ist das eine Feststellung und keine Empfehlung für den Einzelfall. Braucht es eine Einzelfallprüfung, steht das dabei.

Unabhängigkeit

Wie hoch eine Provision ausfällt, spielt für Auswahl und Reihenfolge keine Rolle. Bezahlte Platzierungen gibt es nicht, Beiträge gegen Geld auch nicht, und Texte Dritter werden nicht übernommen. Stellt jemand ein Produkt kostenlos zur Verfügung, steht das im Beitrag.

Verantwortung

An jedem Beitrag steht, wer ihn verantwortet. Die zeichnenden Stellen stellt die Seite Autoren und Fachbereiche vor. Erfundene Autorenprofile gibt es nicht. Presserechtlich verantwortlich sind die im Impressum genannten Personen.

Aktualität und Korrekturen

Jeder Beitrag nennt drei Daten: erschienen, geändert, zuletzt geprüft. Ist absehbar, dass Angaben veralten — etwa weil eine Norm überarbeitet wird —, sagt der Beitrag, wann er erneut geprüft werden sollte. Fehler werden nicht heimlich beseitigt. Was bei einer Korrektur sichtbar bleibt, regelt die Seite Korrekturen.