Ratgeber
Fußbodenheizung und Vinylboden: 16 Hersteller nachgerechnet
Wie stark bremsen Vinylboden und Unterlage die Fußbodenheizung? Werte von 16 Herstellern, Rechenweg in Grad und Watt, dazu Kühlung und Elektroheizung.
- Veröffentlicht
- 2026-10-17
- Zuletzt geändert
- geändert 2026-10-17
- Zuletzt geprüft
- geprüft 2026-10-17
- Verfasst von
- Fachbereich Bodenbeläge
Worum es hier geht
- Für wen
- Wer auf eine vorhandene oder geplante Warmwasser-Fußbodenheizung einen Vinylboden legen will, mit oder ohne Unterlage, und wissen möchte, ob die Heizung danach noch reicht. Dazu alle, die über den Boden kühlen oder elektrisch heizen wollen.
- Beantwortete Frage
- Wie groß ist der Wärmedurchlasswiderstand von Boden und Unterlage zusammen, wie liegt er gegenüber dem Planungswert der Heizung und der Grenze von 0,15 m²K/W, und was bedeutet das in Grad und Watt?
- Nicht behandelt
- Die Wahl eines bestimmten Bodens (dafür gibt es die Vergleiche des Clusters), den Verlegeablauf mit Aufheizprotokoll (Verlege-Ratgeber) und die Auslegung einer Heizung nach DIN EN 1264, die nur ein Heizungsplaner mit den Daten des Raums machen kann.
Ist Vinylboden für Fußbodenheizung geeignet? Es kippt am Widerstand der ganzen Schicht
Wer „vinylboden fußbodenheizung“ in eine Suchmaschine tippt, bekommt eine Ja-oder-Nein-Frage zurück. DuckDuckGo macht am 17. Oktober 2026 aus dem Begriff genau vier Vorschläge, drei davon enden auf „geeignet“, der vierte ist der Begriff selbst. Bei den zehn ersten Treffern lautet die Antwort Ja. Alle zehn nennen dazu einen Grenzwert von 0,15 m²K/W. Vorgerechnet wird er auf keiner der Seiten.
Das Ja stimmt meistens. Nur hängt es an einer Zahl, die selten vollständig auf einem Datenblatt steht: dem Wärmedurchlasswiderstand der ganzen Schicht über dem Heizestrich. Dazu gehört der Belag, eine Trittschalldämmung, falls eine darunter liegt, die alten Fliesen, wenn auf Fliesen verlegt wird, und am Ende der Teppich, der im Wohnzimmer auf dem Vinyl liegt. Jede dieser Schichten bremst die Wärme ein wenig, und am Ende addiert sich das.
Wo die Antwort umschlägt, lässt sich ziemlich genau angeben. Bleibt die Summe unter dem Wert, mit dem die Heizung geplant wurde, merkt niemand etwas vom neuen Boden. Liegt sie darüber, muss das Heizwasser wärmer werden, damit derselbe Raum warm bleibt. Und oberhalb von 0,15 m²K/W endet der Bereich, für den die DIN EN 1264-3 Kennlinien einer Fußbodenheizung verlangt; die Fachrichtlinie der Flächenheizungsbranche lässt ihn nur mit schriftlicher Vereinbarung zu. An diese Grenze kommen die meisten Vinylböden gar nicht heran. Den Planungswert der Heizung erreichen manche sehr wohl.
Diese Seite rechnet das Schritt für Schritt vor: mit den Werten, die 16 Hersteller für ihre Klickböden und für ihre eigenen Unterlagen angeben, mit dem Planungswert der Norm und mit einer einfachen Umrechnung in Grad. Wo eine Annahme steckt, steht sie dabei, und wo die Unterlagen schweigen, auch. Welche Werte einzelne Klickböden mitbringen, zeigt die Datenblattsammlung von 0,014 bis 0,090 m²K/W im Klickvinyl-Vergleich; hier geht es um das, was man mit solchen Zahlen anfängt.
Für den Verlegetag selbst, mit Aufheizprotokoll, Heizbetrieb vor und nach dem Verlegen und den Temperaturgrenzen der Anleitungen, gibt es den Abschnitt über das Verlegen auf Heizestrich im Verlege-Ratgeber. Die Höchsttemperaturen von 27 bis 29 °C, die dort aus 18 Anleitungen gezählt sind, werden hier nicht noch einmal gezählt. Weiter unten werden sie in Watt übersetzt.
Mit welchem Bodenbelag wurde die Fußbodenheizung geplant? 0,10 im Wohnraum, null im Bad
Eine Fußbodenheizung wird für einen Belag ausgelegt, den es beim Planen oft noch gar nicht gibt. Der Heizungsplaner braucht trotzdem eine Zahl, denn wie warm das Wasser in den Rohren sein muss, hängt davon ab, wie stark der spätere Boden bremst. Die Richtlinie 9 des Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF) gibt dafür eine Vorgabe: Für Räume, die nicht von vornherein Fliesen bekommen, soll der Wert aus der DIN EN 1264 angesetzt werden, R = 0,10 m²K/W.
Den Grund nennt der Verband gleich mit. Mit 0,10 m²K/W in der Rechnung bleibt die Heiz- und Kühlleistung auch dann erhalten, wenn später ein Boden mit höherem Widerstand kommt. Das Planungshandbuch von Danfoss, das für die eigenen Fußbodenheizungssysteme des Herstellers geschrieben ist, beschreibt dieselbe Praxis und ergänzt die Bäder: Dort wird mit 0,0 m²K/W gerechnet, also mit Fliesen, deren Widerstand vernachlässigbar ist. Andere Werte, bis höchstens 0,15, sind nach Danfoss gesondert zu vereinbaren.
Daraus folgt die erste Hälfte der Kippfrage. Im Wohnzimmer, das mit 0,10 geplant wurde, hat ein Vinylboden mit 0,03 m²K/W reichlich Luft; die Heizung könnte sogar etwas kühler laufen als geplant. Anders im Badezimmer, das mit null geplant wurde: Dort verbraucht jeder Belag, der die Fliese ersetzt oder überdeckt, Reserve, die es nie gab. Ein Bad mit Klickvinyl auf alten Fliesen ist deshalb nicht verboten, aber es ist der Raum, in dem eine knapp ausgelegte Heizung zuerst nicht mehr hinterherkommt.
Wer die Unterlagen der Heizungsplanung hat, sucht dort nach dem Belagswiderstand je Raum, in der Heizungsnorm R mit dem Zusatz λ,B geschrieben. Der BVF verlangt, dass Art und Dicke des späteren Belags schon in der Planungsphase vorliegen, und rät, endgültige Werte bei den Belagherstellern einzuholen. Fehlt der Wert in den Unterlagen, bleibt die Vorgabe von 0,10 im Wohnraum und null im Bad die naheliegende Annahme. Wer den Heizungsbauer erreicht, fragt besser nach.
Eine zweite Folge betrifft gemischte Räume. Werden in einem Raum verschiedene Beläge verlegt, etwa Fliesen im Eingangsbereich und Vinyl im Wohnbereich, müssen die Heizkreise nach der BVF-Richtlinie entsprechend zugeordnet sein, damit der Raum gleichmäßig warm wird. Ein Heizkreis, der unter zwei Belägen mit sehr verschiedenem Widerstand liegt, gibt unter dem einen mehr Wärme ab als unter dem anderen.
Woher die 0,15 m²K/W kommen: DIN EN 1264-3 und die Richtlinie 9 des BVF
Alle zehn ersten Suchtreffer nennen die 0,15. Eine Herkunft gibt nur heizsparer.de an, „nach DIN EN 1264“, ohne Abschnitt. Sonst ist von einer Faustregel die Rede, von einem Richtwert, oder die Zahl steht ohne jeden Bezug da. Ein Hersteller, wineo, schreibt in seinen häufigen Fragen sogar, „laut DIN EN 12667“ dürfe der Wert 0,15 m²K/W nicht übersteigen. Nur ist die EN 12667 ein Messverfahren für den Widerstand, keine Regel für die Heizung.
Von den Teilen der DIN EN 1264 regelt Teil 3 die Auslegung wasserdurchströmter Flächenheiz- und Kühlsysteme, und in seiner frei zugänglichen Leseprobe steht die Zahl tatsächlich. Das Kennlinienfeld einer Fußbodenheizung, also die Tabelle, aus der der Planer die nötige Wassertemperatur abliest, muss mindestens Kennlinien für 0, 0,05, 0,10 und 0,15 m²K/W enthalten. Danach folgt ein Satz mit Einschränkung: Wenn möglich, dürfen Werte über 0,15 nicht verwendet werden.
Das ist weniger, als die Suchtreffer daraus machen. Adressat der Norm ist der Heizungsplaner. Sie legt fest, bis zu welchem Belagswiderstand ein Heizsystem berechnet und dokumentiert sein muss, und sie rät, darüber nicht zu planen, „wenn möglich“. Ein Verbot für einen bestimmten Boden steht im zugänglichen Teil nicht, und eine Pflicht für Belaghersteller, einen Wert zu nennen, auch nicht. Was der kostenpflichtige Rest der Norm dazu sagt, lässt sich ohne den Volltext nicht prüfen.
Strenger formuliert die Branche selbst. In der Richtlinie 9 des BVF, Stand Juli 2023, heißt es, der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenbelags samt der zu ihm gehörenden Unterlage dürfe 0,15 m²K/W nicht überschreiten. Erhöhen lässt sich der Wert nur nach besonderer schriftlicher Vereinbarung mit dem Bauherrn, und nur, wenn im Estrich um die Heizrohre die Temperatur nach DIN 18560 nicht überschritten wird. Aus dem „wenn möglich“ der Norm wird hier ein „darf nicht“.
Die Hersteller übernehmen die Zahl meist ohne Herkunft. Zehn der 16, deren Unterlagen für diese Seite gelesen wurden, nennen sie: Meister im Merkblatt zur Kühlfunktion, das an anderer Stelle allgemein auf die DIN EN 1264 verweist, Parador, LaminatDEPOT und TILO in ihren häufigen Fragen, Unilin in der gemeinsamen Anleitung für Pergo, Quick-Step und Moduleo, COREtec in seinen Richtlinien, der Hersteller von TRECOR auf zwei Seiten für Unterlagen. TILO setzt hinzu, eine geringfügige Überschreitung sei unerheblich. Eine Fundstelle in der DIN EN 1264 gibt keiner an, und die einzige Herkunft, die überhaupt genannt wird, ist bei wineo die falsche Norm.
Wie diese Seite mit Normen umgeht, deren Volltext sie nicht beschafft, regelt die Methodik in ihrem Abschnitt über Normen. Für die 0,15 heißt das: Belegt ist sie in der Leseprobe der DIN EN 1264-3 als oberste Pflichtkennlinie und in der BVF-Richtlinie als Obergrenze für Belag und Unterlage. Mehr wird hier nicht behauptet.
Was 16 Hersteller zu Boden, Unterlage und Grenzwert schreiben
Für diese Seite sind die Unterlagen derselben 16 Marken gelesen worden, deren Verlegeanleitungen der Verlege-Ratgeber auswertet, diesmal aber andere Papiere: das technische Datenblatt eines aktuellen Klickbodens, seine Leistungserklärung, ein eigenes Merkblatt zur Fußbodenheizung, wenn es eines gibt, das Datenblatt der Unterlage, die der Hersteller für diesen Boden empfiehlt, und seine Seiten mit häufigen Fragen. Stand ist der 17. Oktober 2026. Wo ein Hersteller ein Dokument nicht selbst bereitstellt, ist die Kopie eines Händlers verwendet und als solche vermerkt.
Nach welchen Regeln hier gezählt wird und wo eine solche Zählung an Grenzen stößt, steht in der Methodik unter dem Stichwort Auszählung. Hier zählt eine einfache Frage: Welche Zahl gibt jeder Hersteller für seinen Boden, welche für seine Unterlage, und welche Grenze setzt er für beides zusammen?
| Hersteller | Klickboden | eigene Unterlage | Grenze 0,15 genannt |
|---|---|---|---|
| Meister | RS 500 ohne Kaschierung 0,010; RM 500 S mit Pad 0,027 | Silence Compact ca. 0,01 | ja, Merkblatt Kühlung |
| Parador | SPC 0,024 bis 0,029; HDF Classic 2030 0,068 | Akustik-Protect Rigid 0,007; AP 100 0,01 | ja, häufige Fragen |
| TRECOR | RIGID 5.0 0,066; RIGID 6.5 mit Trittschall 0,111 (Blatt 2023) | Shopwerte 0,005 bis 0,035, ohne Norm | nur auf Unterlagenseiten |
| LaminatDEPOT | Banff blond mit IXPE 0,04; Bloom Oak Gold mit Kork 0,073 | ohne Wert | ja, häufige Fragen |
| wineo | 400 Rigid mit Matte 0,035; 600 Rigid ohne ~0,05 | silentRIGID 0,01; mit 600 Rigid ~0,06 | ja, „laut DIN EN 12667“ |
| Tarkett | Click Solid 55 0,05 | Tarkomfort Premium 0,03, ohne Norm | nicht gefunden |
| Gerflor | nur Wärmeleitfähigkeit 0,25 W/(m·K) | Acoustic 15 dB 0,023; Acoustic Plus 0,045 | nicht in Klick-Unterlagen |
| Amtico | Click Smart mit Unterlage 0,030 | keine zusätzliche erlaubt | nicht gefunden |
| Pergo | Glomma Pad Pro 0,035 | Comfort 0,02; Heat 0,01 | ja, Anleitung |
| Quick-Step | Blos Base 0,013; mit Unterlage 0,023 bis 0,058 | Comfort 0,02; Heat 0,01 oder 0,02 | ja, mehrere Dokumente |
| Moduleo | LayRed mit Pad 0,033 und 0,035 | keine zusätzliche zulässig | ja, über die Unilin-Anleitung |
| COREtec | Pro Core 0,0318; Sound Core 0,066 bis 0,1099 | Kork 3 mm, kein R-Wert | ja, Richtlinien |
| Forbo | nur Wärmeleitfähigkeit 0,25 W/(m·K) | Wert nur in Händlerkopie | nicht gefunden |
| Project Floors | F-SPC 0,03; CORE 0,02 | keine zusätzliche möglich | nicht gefunden |
| JOKA | 555 Click mit IXPE 0,049 | keine, nur PE-Folie | nicht gefunden |
| TILO | SPA bis 0,05; HDF mit Kork 0,09 | keine zusätzliche sinnvoll | ja, häufige Fragen |
14 der 16 Hersteller nennen für mindestens einen Klickboden einen Wärmedurchlasswiderstand. Am unteren Ende steht der Meister RS 500 ohne Trittschallkaschierung mit 0,010 m²K/W, am oberen der TRECOR RIGID 6.5 mit integriertem Trittschall, laut einem Datenblatt von 2023 mit 0,111. Gerflor und Forbo geben nur die Wärmeleitfähigkeit an, beide 0,25 W/(m·K). Wer daraus einen Widerstand machen will, rechnet selbst: Beim Senso Clic 3 mit 4,2 mm Gesamtdicke kämen rund 0,017 m²K/W heraus. Das ist hier gerechnet, nicht vom Hersteller angegeben, und es behandelt den mehrschichtigen Belag wie ein einziges Material.
Bei den Unterlagen wird es dünner. Acht Hersteller nennen einen Wert für die Unterlage, die sie selbst anbieten oder freigeben, zwischen 0,005 und 0,045 m²K/W. Gemessen zusammen mit dem Boden, als eine Zahl für die ganze Schicht, geben ihn nur zwei an: Quick-Step für den Blos Base von 4 mm auf drei verschiedenen Unterlagen und wineo für den 600 Rigid mit seiner Matte silentRIGID. Bei allen anderen muss der Leser die beiden Werte selbst addieren.
Zehn Hersteller nennen die Grenze von 0,15 m²K/W. Gegen diese Grenze fällt keine einzige Herstellerangabe durch, auch nicht mit Unterlage. Anders sieht es beim Planungswert von 0,10 aus, mit dem nach der BVF-Richtlinie Räume ohne Fliesen ausgelegt werden sollen. Über ihm liegen drei Angaben: der TRECOR RIGID 6.5 mit 0,111, der COREtec Sound Core von 15 mm mit 0,1099 und der TRECOR RIGID 5.0 mit der Unterlage VINOSOUND FIX, wenn man von den zwei Werten, die auf deren Shopseite stehen, den höheren nimmt: 0,066 plus 0,035 ergibt 0,101. Mit dem niedrigeren, 0,01, wären es 0,076.
Der Befund hat also zwei Seiten. Die Grenze, die alle zitieren, ist für Vinyl kaum ein Thema. Woran es wirklich kippt, steht in keinem Datenblatt, weil es nicht vom Boden abhängt, sondern von der Heizung darunter. Dazu kommen Lücken, die über die Grenze hinausgehen: Zur Kühlung äußern sich acht der 16, eine Wattgrenze für elektrische Heizungen nennen drei, und in den Leistungserklärungen steht das Wärmemerkmal in vier verschiedenen Formen. Diesen Punkten gehen die folgenden Abschnitte einzeln nach.
Wärmedurchlasswiderstand, Lambda, Oberflächentemperatur: die Begriffe nebeneinander
Wer Datenblätter liest, trifft auf dieselbe Größe unter vielen Namen. Der BVF schreibt Wärmedurchlasswiderstand, Danfoss Wärmeleitwiderstand, Unilin thermischer Widerstand, Pergo Wärmewiderstand, ein Shop kürzt WDW ab. Gemeint ist immer dasselbe. Daneben stehen Größen, die ähnlich klingen und etwas anderes bedeuten, und eine davon, die Wärmeleitfähigkeit, wird in Datenblättern und Shoptexten gern mit dem Widerstand verwechselt.
| Größe | Einheit | Was sie beschreibt | Wo sie steht |
|---|---|---|---|
| Wärmedurchlasswiderstand R (Heizungsnorm: R λ,B) | m²K/W | wie stark eine Schicht den Wärmestrom bremst; Schichten werden addiert | Datenblatt von Belag und Unterlage, teils Leistungserklärung |
| Wärmeleitfähigkeit λ (Lambda) | W/(m·K) | Materialwert ohne Dicke; R = Dicke in Metern geteilt durch λ | Datenblatt, Leistungserklärung, BVF-Tabelle |
| Wärmestromdichte q | W/m² | wie viel Wärme je Quadratmeter Boden in den Raum geht | Heizlastberechnung des Planers |
| Oberflächentemperatur | °C | Temperatur auf dem Belag, nicht im Wasser | Norm: 29 °C im Aufenthaltsbereich; Belaghersteller 27 bis 29 °C |
| Vorlauftemperatur | °C | Temperatur des Heizwassers am Eingang des Heizkreises | Regelung der Heizung |
| Taupunkt | °C | Temperatur, unter der Feuchte aus der Luft kondensiert | Raumluft; Grenze jeder Kühlung über den Boden |
Der Unterschied zwischen den ersten beiden Zeilen ist der, an dem die meisten Missverständnisse hängen. Ein kleiner Widerstand ist gut, eine kleine Wärmeleitfähigkeit schlecht. Meister gibt für seinen Rigid-Klickboden RS 500 beides an: 0,010 m²K/W Widerstand und 0,453 W/(m·K) Wärmeleitfähigkeit. In seiner Leistungserklärung steht nur die zweite Zahl. Wer die beiden verwechselt, hält den Boden für ein Vielfaches schlechter, als er ist.
Ein U-Wert, nach dem die Autovervollständigung ebenfalls fragt, beschreibt den Wärmedurchgang durch ein ganzes Bauteil, eine Wand, ein Dach, ein Fenster, samt den Übergängen an beiden Oberflächen. Für einen Bodenbelag steht er in keinem der hier gelesenen Datenblätter, und für die Frage nach der Fußbodenheizung braucht man ihn nicht. Dort zählt allein, was zwischen Heizestrich und Raumluft zusätzlich im Weg liegt.
Wärmedurchlasswiderstand berechnen: Dicke durch Lambda, Schicht für Schicht addiert
Die Formel ist kurz. Der Widerstand einer Schicht ist ihre Dicke in Metern, geteilt durch ihre Wärmeleitfähigkeit. Unilin, der Konzern hinter Pergo, Quick-Step und Moduleo, druckt sie in seiner Anleitung zur Fußbodenheizung vom September 2026 ab und setzt eine Regel dazu: Für den ganzen Aufbau werden die Widerstände aller Schichten oberhalb des Heizsystems addiert, und die Werte stehen im technischen Datenblatt des jeweiligen Materials.
Wie das aussieht, zeigt die Planungstabelle des BVF. Ein Vinyl-Klickbelag von 5,0 mm mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,25 W/(m·K) kommt auf 0,005 geteilt durch 0,25, also 0,020 m²K/W. Für einen PVC-Belag ohne Träger, 2,0 mm bei 0,20 W/(m·K), sind es 0,010, für ein Laminat von 9 mm bei 0,17 rund 0,05. Diese Werte gelten nach der Überschrift der Tabelle für vollflächig geklebte Beläge, und sie sind Richtwerte: Endgültige Zahlen, schreibt der BVF, liefert der Belaghersteller.
Die Rechnung in die andere Richtung hilft, wenn ein Datenblatt nur die Wärmeleitfähigkeit nennt. Meister gibt für den RS 500 rund 5 mm Stärke und 0,453 W/(m·K) an. 0,005 geteilt durch 0,453 ergibt 0,011 m²K/W, nah an den 0,010, die das Datenblatt selbst ausweist. Für den RM 500 S mit 1 mm Schaumkaschierung, ca. 6 mm stark und 0,217 W/(m·K), kommen 0,028 heraus; angegeben sind 0,027. Dass die Rechnung trifft, liegt daran, dass Meister die Leitfähigkeit offenbar für das ganze Element angibt, nicht für eine einzelne Schicht.
Bei Unterlagen ist der Weg derselbe, und hier wird es interessant, weil sie viel weniger dicht sind als Vinyl. Eine Schaumunterlage von 1 mm kann deshalb so viel bremsen wie der ganze Boden darüber. Ob sie das tut, steht im Datenblatt der Unterlage, nicht in dem des Bodens. Was Hersteller für ihre eigenen Unterlagen angeben, folgt zwei Abschnitte weiter unten.
Ein Punkt, den die Formel nicht abbildet, ist die Luft. hausjournal.net und heizsparer.de schreiben, unter einem schwimmend verlegten Boden entstehe eine dünne Luftschicht, die den Widerstand erhöhe. JOKA schreibt dasselbe auf seiner Ratgeberseite. Eine Zahl für diese Luftschicht nennt keine der drei Quellen und keines der gelesenen Datenblätter. Ob der angegebene Widerstand eines Klickbodens sie enthält, sagt ebenfalls keiner der Hersteller.
Welche Trittschalldämmung bei Fußbodenheizung? Die Werte der Herstellerunterlagen
„Welche trittschalldämmung bei fußbodenheizung“ bietet die Autovervollständigung immer wieder an, in mehreren Spielarten. Die Hersteller beantworten die Frage mit ihren eigenen Produkten und mit Werten, die erstaunlich weit auseinanderliegen. Parador gibt für die Akustik-Protect Rigid von 1,0 mm 0,007 m²K/W an, Meister für die Silence Compact von 1,5 mm, die beim RS 500 vorgeschrieben ist, ca. 0,01, wineo für die silentRIGID von 1,2 mm 0,01.
Darüber liegen die Matten mit mehr Dämpfung. Pergo und Quick-Step geben für ihre Comfort-Unterlage von 1,15 mm 0,02 an. Gerflor nennt für die Acoustic 15 dB von 0,93 mm 0,023 und für die Acoustic Plus 19 dB von 1,2 mm 0,045. Tarkett gibt seine Tarkomfort Premium, einen extrudierten Polystyrolschaum von 1,0 mm, mit „0,03 m²/W“ an, Einheit und Tippfehler stehen so im Original, eine Norm nicht. Über die Bremswirkung sagt die Dicke also wenig. Eine Matte von 1 mm kann dreimal so stark bremsen wie eine von 1,5 mm.
Wie viel das am fertigen Boden ausmacht, zeigt das Datenblatt des Quick-Step Blos Base, eines Rigid-Klickbodens von 4 mm ohne eigene Unterlage. Allein misst er 0,013 m²K/W nach EN 12667. Auf der Heat-Unterlage sind es 0,023, auf der Comfort-Unterlage 0,033, auf der Transit-Unterlage 0,058. Eine Unterlage kann den Widerstand eines dünnen Klickbodens also mehr als vervierfachen. Ein solches Paar gibt sonst nur wineo an, für den 600 Rigid mit rund 0,05 ohne und rund 0,06 mit seiner Matte.
Zwei Werte sind innerhalb ihrer eigenen Quelle nicht eindeutig. Das Datenblatt der Quick-Step Heat-Unterlage nennt in der Zusammenfassung 0,01 m²K/W und auf der Detailseite 0,02; die Bodenwerte des Blos Base passen zur 0,01. Auf der Shopseite der uficell VINOSOUND FIX, die TRECOR für seine Klickböden empfiehlt, stehen 0,01 und in der Merkmalsliste weiter unten 0,035. Solange der Hersteller das nicht klärt, ist die vorsichtige Rechnung die mit dem größeren Wert.
Die BVF-Richtlinie verlangt für jede Unterlage auf einer Flächenheizung zweierlei: Sie muss für die Verwendung darauf geeignet sein, und ihr Widerstand wird zu dem des Belags addiert. Ob unter einen bestimmten Klickboden überhaupt eine Unterlage darf, ist eine andere Frage, und die Antworten der Anleitungen darauf zählt der Verlege-Ratgeber bei den Herstellerregeln zur zweiten Dämmschicht aus.
Klickvinyl mit integrierter Trittschalldämmung: steckt die Matte im Wert schon drin?
Bei den meisten Klickböden mit aufkaschierter Matte steckt sie im angegebenen Wert, und einige Datenblätter schreiben das ausdrücklich. Pergo führt den Glomma Pad Pro als „6 mm (= 5+1 mm attached underlay)“ mit 0,035 m²K/W, Quick-Step den Blos von 4+1 mm mit 0,033 und den Bloom von 5+1 mm mit 0,035, Moduleo den LayRed in denselben Stärken mit denselben Werten. wineo nennt für den 400 Rigid „mit integrierter Unterlagsmatte“ 0,035, Amtico für den Click Smart mit integrierter Unterlage 0,030.
Wie viel die Matte selbst ausmacht, lässt sich an zwei Paaren ablesen, bei denen derselbe Hersteller den Boden mit und ohne Pad angibt. Bei Quick-Step liegt der Blos Base ohne Pad bei 0,013, der Blos mit Pad bei 0,033. Meister gibt den RS 500 ohne Kaschierung mit 0,010 an, den RM 500 S mit 1 mm IXPE-Schaum mit 0,027. In beiden Fällen bringt die dünne Matte rund 0,02 m²K/W mit, deutlich mehr als der Vinylkern darüber. Was sie dafür beim Trittschall leistet und wie die Dezibelangaben zu lesen sind, steht im Klickvinyl-Vergleich bei den Messnormen für Tritt- und Gehschall.
Zwei Angaben passen nicht ins Bild. TRECOR führt in seinem Datenblatt von 2023 den RIGID 5.0 ohne und den RIGID 5.0+ mit integriertem Trittschall mit demselben Wert von 0,066 m²K/W, bei gleicher Gesamtdicke von 5,0 mm. Und Moduleo nennt auf seiner Verbraucherseite für den LayRed „0,047“, während die beiden Datenblätter 0,033 und 0,035 angeben. Beides steht so in den Quellen; welche Zahl stimmt, sagen sie nicht.
Eine zweite Unterlage unter einem Boden mit integrierter Matte schließen die meisten Hersteller aus, Unilin, Amtico und Moduleo ausdrücklich, Project Floors mit dem Satz, sie sei weder erforderlich noch technisch möglich. COREtec geht den umgekehrten Weg. Alle COREtec-Böden haben einen aufkaschierten Korkrücken, und trotzdem gibt der Hersteller eine zusätzliche Korkunterlage von 3 mm frei, die Subersol 3. Ihr Widerstand steht in keinem Herstellerdokument. Ein französisches Datenblatt bei einem Händler nennt eine Wärmeleitfähigkeit von 0,045 W/(m·K). Gerechnet hieße das für 3 mm rund 0,067 m²K/W, und zusammen mit dem Sound Core von 8 mm rund 0,133, deutlich über dem Planungswert von 0,10 und nahe an der Grenze. Beides ist hier überschlagen, nicht vom Hersteller angegeben.
Wärmedurchlasswiderstand messen: was „nach EN 12667“ bei 0,03 m²K/W heißt
Elf der 14 Hersteller, die einen Widerstand nennen, berufen sich auf die EN 12667. Diese Norm beschreibt die Messung mit dem Plattengerät und dem Wärmestrommessplatten-Gerät, und schon ihr Titel von 2001 sagt, für welche Produkte: solche mit hohem und mittlerem Wärmedurchlasswiderstand. Der Norm-Entwurf vom November 2025 wird nach der Beschreibung bei DIN Media genauer. Er gilt für trockene Probekörper mit einem Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 0,5 m²K/W, und die Untergrenze ist durch den Einfluss von Kontaktwiderständen bedingt.
Für kleinere Widerstände gibt es eine Schwesternorm, die EN 12664. Ihr Entwurf von 2025 setzt die Untergrenze bei 0,1 m²K/W. Laut Leseprobe reicht die geltende Fassung von 2001 bis 0,02 m²K/W hinunter, und Proben zwischen 0,1 und 0,02 dürfen danach nur nach ISO 8302 geprüft werden. Ab 0,5 m²K/W empfiehlt sie das einfachere Verfahren nach EN 12667.
Die Werte, die Hersteller „nach EN 12667“ angeben, liegen zwischen 0,010 und 0,073 m²K/W, also sieben- bis fünfzigmal unter der Untergrenze, die der Entwurf nennt. Zwei davon, die 0,010 des Meister RS 500 und die 0,013 des Quick-Step Blos Base, liegen sogar unter den 0,02, ab denen die geltende EN 12664 misst. Project Floors schreibt zu seinen Werten „ISO 8302/EN 12667“ und nennt damit als einziger das Verfahren, das die EN 12664 für diesen Bereich vorsieht. TILO gibt im aktuellen Datenblatt für den HDF-Boden die EN 12664 an, ein älteres Blatt derselben Serie die EN 12524.
Drei Hersteller, TRECOR, Tarkett und Parador beim HDF-Vinyl, nennen eine andere Norm, die EN ISO 10456 oder ihre Vorgängerin EN 12524. Ihr Titel bei DIN Media lautet „Tabellierte Bemessungswerte und Verfahren zur Bestimmung der wärmeschutztechnischen Nenn- und Bemessungswerte“. Ein Wert nach dieser Norm kann aus einer Tabelle stammen und gerechnet sein, statt am Boden gemessen. Auch Gerflor und Forbo beziehen ihre 0,25 W/(m·K) auf diese Normen, und dieselbe Zahl steht in der Planungstabelle des BVF für Vinyl-Klickbeläge.
Falsch sind die Herstellerwerte damit nicht. Wie ein Wert unterhalb des Anwendungsbereichs des genannten Verfahrens ermittelt wurde, steht aber in keinem der gelesenen Datenblätter. Für die Entscheidung folgt daraus Gelassenheit bei kleinen Unterschieden: Ob ein Rigid-Klickboden 0,027 oder 0,035 m²K/W hat, ist bei 50 W/m² eine Frage von 0,4 Kelvin. Mehr als die dritte Nachkommastelle des Bodens entscheiden die Unterlage und der Planungswert der Heizung.
Was die Leistungserklärung zum Wärmedurchlass sagt, und wo NPD steht
Bodenbeläge unterliegen der harmonisierten Norm EN 14041, und für jeden Belag muss der Hersteller eine Leistungserklärung ausstellen. Was das Papier ist und was nach der Bauproduktenverordnung darin stehen muss, erklärt der Abschnitt über die Pflichterklärung nach EN 14041 im Klickvinyl-Vergleich. Eines der Merkmale darin betrifft die Wärme. Wie die 16 Hersteller es ausfüllen, zeigt, wie wenig einheitlich der Wert ist, auf den es hier ankommt.
Fünf erklären einen Widerstand in m²K/W: Parador 0,029 für das SPC- und 0,068 für das HDF-Vinyl, Project Floors 0,03 und 0,02, JOKA 0,049, TILO bis 0,05 und 0,09, Tarkett „Approx. 0.05“ in einer nur englisch gefundenen Fassung. Vier erklären eine Wärmeleitfähigkeit in W/(m·K): Meister 0,453 und 0,217, Gerflor 0,25, Forbo 0,25 in einer Erklärung von 2013 für den Allura Click und wineo in einer gescannten Erklärung, deren Vergleichszeichen vor dem Wert nicht lesbar ist.
Quick-Step führt das Merkmal mit „NPD“, also ohne erklärte Leistung, und dieselbe Erklärung liegt auch im Downloadbereich von Moduleo. Das ist bemerkenswert, weil Quick-Step im Datenblatt so genaue Werte nennt wie kein anderer Hersteller. Amtico setzt in die Spalte „Leistung“ beim Merkmal Wärmewiderstand nur ein Piktogramm, keine Zahl. Bei TRECOR, LaminatDEPOT und COREtec fand sich keine Erklärung, die als Text lesbar war, Pergo verweist auf das Etikett der Packung.
Für den Leser heißt das: Die Leistungserklärung ist der Ort, an dem ein Hersteller für seine Angaben einsteht, und gerade beim Wärmewert ist sie oft leer oder anders aufgebaut als das Datenblatt. Ob ein Datenblatt einen Widerstand nennen darf, den die Erklärung nicht erklärt, ist eine Rechtsfrage, die diese Seite nicht beantwortet. Wer einen belastbaren Wert für die Heizungsplanung braucht, fragt nach der Erklärung und nach der Prüfgrundlage des Datenblatts.
Was der Widerstand in Grad bedeutet: Wärmestrom mal Widerstand
Eine Zahl wie 0,035 m²K/W sagt wenig, solange man sie nicht übersetzt. Die Einheit verrät, wie das geht. Quadratmeter mal Kelvin je Watt heißt: Multipliziert man den Widerstand mit der Wärme, die je Quadratmeter durch die Schicht muss, kommt eine Temperaturdifferenz in Kelvin heraus. Um so viel muss es unter dem Belag wärmer sein als auf ihm, damit diese Wärme tatsächlich durchkommt.
Wie viel Wärme je Quadratmeter gebraucht wird, steht in der Heizlastberechnung. Für eine Größenordnung gibt die Elektro-Richtlinie 1 des BVF, Stand September 2024, einen Anhalt: In einem modernen, gut gedämmten Haus liegt die maximale Heizlast heute bei 15 bis 50 Watt je Quadratmeter. Gerechnet wird hier mit dem oberen Ende, 50 W/m², als Annahme für einen kalten Wintertag und unter der Vereinfachung, dass der ganze Boden des Raums beheizte Fläche ist.
| Schicht über dem Estrich | m²K/W | Kelvin bei 50 W/m² | gegenüber Planungswert 0,10 |
|---|---|---|---|
| PVC-Belag ohne Träger, geklebt (BVF-Richtwert) | 0,010 | 0,5 | 4,5 K Reserve |
| Rigid-Vinyl mit 1 mm Pad, Pergo Glomma Pad Pro | 0,035 | 1,75 | 3,25 K Reserve |
| HDF-Vinyl mit Kork, TILO ELEGANTO | 0,09 | 4,5 | 0,5 K Reserve |
| Rigid-Vinyl 6,5 mm mit Trittschall, TRECOR RIGID 6.5 | 0,111 | 5,55 | 0,55 K zu wenig |
| Grenze der Norm und der BVF-Richtlinie | 0,15 | 7,5 | 2,5 K zu wenig |
Die Tabelle beruht auf einer Vereinfachung, und die gehört offen dazu. Sie behandelt den Belag wie eine Schicht, durch die die ganze Wärme senkrecht nach oben fließt, und rechnet die Temperaturdifferenz einfach aus Wärmestrom und Widerstand. Bei einer Auslegung nach DIN EN 1264-2 zählen zusätzlich Rohrabstand, Estrichdicke und der seitliche Wärmefluss zwischen den Rohren; ihre Ergebnisse weichen davon ab. Für den Vergleich zweier Böden genügt die einfache Rechnung, für die Einstellung einer Heizung nicht.
Alle Rechnungen dieser Art sind auf der Seite als eigene gekennzeichnet, mit ihren Eingangswerten und deren Herkunft, so wie es die Methodik für eigene Rechnungen vorsieht. Eine kurze Faustformel folgt aus der Einheit: Je Hundertstel m²K/W und je 10 W/m² Wärmestrom liegt über der Schicht ein Zehntel Kelvin.
Was die Spalte rechts bedeutet: Eine Heizung, die mit 0,10 m²K/W geplant wurde, hat bei 50 W/m² für den Belag 5 Kelvin Temperaturgefälle vorgesehen. Ein Boden, der weniger braucht, schenkt ihr Spielraum. Braucht er mehr, verlangt er wärmeres Wasser, als der Planer vorgesehen hat. Bei 0,111 m²K/W ist das gut ein halbes Grad, bei 0,15 sind es zweieinhalb. Ein halbes Grad merkt kaum jemand. Ob die Heizung die zweieinhalb Grad hergibt, hängt davon ab, wie viel Luft der Planer nach oben gelassen hat.
27 statt 29 Grad an der Oberfläche: wie viel Heizleistung übrig bleibt
Neben dem Widerstand setzt die Temperatur auf dem Boden eine Grenze. Die DIN EN 1264-3 setzt aus physiologischen Gründen höchstens 29 °C für die Aufenthaltszone und 35 °C für Randzonen an; für Bäder mit 24 °C Raumtemperatur gilt dieselbe Grenzkurve von 9 Kelvin über der Raumluft. Vinylhersteller setzen ihre eigenen Grenzen meist darunter, oft bei 27 °C, und der Verlege-Ratgeber dieses Clusters zählt sie aus. Hier geht es darum, was so eine Grenze in Watt bedeutet.
Wie viel Wärme ein warmer Boden an den Raum abgibt, beschreibt die Basiskennlinie der DIN EN 1264. Das Danfoss-Handbuch nähert sie mit einem Wärmeübergangskoeffizienten von 11,1 Watt je Quadratmeter und Kelvin an und rechnet ein Beispiel vor: 20 °C Raumluft, 27 °C Boden, das ergibt 7 Kelvin mal 11,1, also 77,7 W/m². Bei 9 Kelvin Übertemperatur, dem Fall der 29 °C, nennt Danfoss rund 100 W/m². Nach derselben Näherung kommen 28 °C auf rund 89 W/m².
Für ein Wohnzimmer in einem gut gedämmten Haus ist das kein Engpass. 50 W/m² brauchen nach derselben Näherung 4,5 Kelvin Übertemperatur, also 24,5 °C auf dem Boden, weit unter jeder Herstellergrenze. Eng wird es erst dort, wo die Heizlast hoch ist, im unsanierten Altbau, in Räumen mit großen Fensterflächen, in einem Raum, in dem nur ein Teil des Bodens beheizt wird. Dort kann die 27-Grad-Grenze eines Vinylbodens die Leistung der Fußbodenheizung deckeln, bevor die Heizung selbst am Ende ist.
Am deutlichsten zeigt sich das im Bad. Mit 24 °C Raumtemperatur bleiben bis 27 °C an der Oberfläche nur 3 Kelvin, nach der Danfoss-Näherung rund 33 W/m². Erlaubt wären nach der Norm 9 Kelvin, also etwa das Dreifache. Danfoss schreibt in seinem Handbuch, dass Bäder wegen der kleineren beheizbaren Fläche neben Wanne und Dusche und der höheren Raumtemperatur gelegentlich schon mit Fliesen eine zusätzliche Wärmequelle brauchen. Ein Vinylboden, der 27 °C nicht überschreiten darf, macht diese Frage nicht kleiner.
Die Näherung mit 11,1 W/(m²K) ist eine Vereinfachung aus einem Planungshandbuch von 2008 und ersetzt keine Auslegung. Sie zeigt aber die Größenordnung, und die ist eindeutig: Die Oberflächengrenze eines Belags begrenzt die Leistung, die Widerstandsgrenze den Aufwand, mit dem sie erreicht wird. Beide Grenzen gelten gleichzeitig.
Vinylboden und Wärmepumpe: warum der Belag die Vorlauftemperatur mitbestimmt
Bei einem Gaskessel ist ein Grad mehr im Heizwasser eine Einstellung. Für eine Wärmepumpe ist es eine Frage der Effizienz. Die BVF-Richtlinie 9 sagt es so: Je höher der Wärmedurchlasswiderstand des Belags, desto höher muss die Heizwassertemperatur gewählt werden, und das beeinflusst die energetische Effizienz des Wärmeerzeugers negativ, ausdrücklich auch die einer Wärmepumpe. Deshalb, schreibt der Verband, muss mit dem Bauherrn abgestimmt werden, welcher Belag verlegt werden darf.
In der einfachen Rechnung von oben heißt das: Zwischen einem Boden mit 0,035 und einem mit 0,09 m²K/W liegen bei 50 W/m² gut 2,7 Kelvin. Um ungefähr so viel muss das Heizwasser an einem kalten Tag wärmer sein, wenn derselbe Raum dieselbe Wärme bekommen soll. Mit einer zusätzlichen Unterlage von 0,03 m²K/W, wie sie Tarkett für seinen Click Solid 55 anbietet, kommen bei 50 W/m² weitere 1,5 Kelvin dazu. Um wie viel genau die Wärmepumpe dadurch mehr Strom braucht, hängt an ihrer Kennlinie und lässt sich nicht allgemein beziffern.
Für die Auswahl ergibt sich eine Reihenfolge, die von den Suchtreffern abweicht. Ob ein Boden unter 0,15 bleibt, ist nicht die Frage; das tun fast alle. Entscheidend ist, wie weit er unter dem Planungswert der Heizung bleibt, und ob eine zusätzliche Unterlage den Abstand wieder auffrisst. Wer eine Wärmepumpe hat oder plant, gewinnt mit einem dünnen, dichten Boden ohne weiche Unterlage am meisten. Ein weicher, leiser Boden verlangt dagegen ein paar Grad mehr im Heizwasser, und das ist eine Abwägung, keine Fehlentscheidung.
Dieselbe Logik gilt im Sommer umgekehrt. Wird über die Fußbodenheizung gekühlt, muss das Kühlwasser umso kälter sein, je stärker der Belag bremst. Der BVF schreibt beides in einen Satz, Heizwasser höher, Kühlwasser niedriger. Was das für die Kühlung bedeutet, wo der Taupunkt die Grenze setzt, steht weiter unten.
Der Bemessungsweg: sechs Schritte und drei Beispielräume
Aus den Abschnitten oben lässt sich ein Weg bauen, den jeder mit zwei Datenblättern und einem Taschenrechner gehen kann. Er ersetzt keine Heizungsauslegung, aber er beantwortet die Frage, um die es geht: ob ein bestimmter Boden mit einer bestimmten Unterlage zu der Heizung passt, die schon im Estrich liegt. Die Zahlen in der rechten Spalte gehören zum ersten der drei Beispiele weiter unten.
| Schritt | Was gesucht ist | Woher die Zahl kommt | Beispiel Wohnzimmer |
|---|---|---|---|
| 1 | Planungswert der Heizung je Raum | Heizungsplanung; sonst Raum ohne Fliesen 0,10 (BVF), Bad 0 (Danfoss) | 0,10 m²K/W |
| 2 | Widerstand des Bodens | technisches Datenblatt des Bodens | wineo 600 Rigid ~0,05 |
| 3 | Widerstand der Unterlage, falls erlaubt | Datenblatt der Unterlage; bei integrierter Matte entfällt der Schritt | silentRIGID 0,01 |
| 4 | weitere Schichten | BVF-Tabelle: Fliese 6 mm 0,005, Teppich 0,05 bis 0,15 | keine |
| 5 | Summe gegen Planungswert und 0,15 | eigene Addition | ~0,06, unter beiden |
| 6 | Abstand in Kelvin | Wärmestrom mal Abstand; Annahme 50 W/m² | 0,04 mal 50 = 2 K Reserve |
Das erste Beispiel ist der einfache Fall. Ein Wohnzimmer, geplant mit 0,10 m²K/W, bekommt einen wineo 600 Rigid auf der Matte silentRIGID, für den wineo selbst rund 0,06 angibt. Bei 50 W/m² bleibt der Heizung eine Reserve von rund 2 Kelvin. Sie könnte etwas kühler laufen als geplant, und eine Wärmepumpe dankt es ihr. Ohne Matte, aber mit dem vom Hersteller genannten Wert von rund 0,05, wären es 2,5 Kelvin.
Im zweiten Beispiel geht es um ein Bad auf alten Fliesen. Geplant ist es nach der üblichen Vorgabe mit null. Darauf kommt ein Pergo Glomma Pad Pro mit 0,035 m²K/W, darunter bleibt eine Fliese von 10 mm, für die Unilin 0,010 ansetzt. Die Summe von 0,045 liegt weit unter 0,15, aber 0,045 über dem Planungswert. Bei 50 W/m² braucht die Heizung gut 2 Kelvin mehr, als vorgesehen war. Und weil Pergo 27 °C als Grenze nennt, bleiben bei 24 °C Raumtemperatur nach der Danfoss-Näherung nur rund 33 W/m² Heizleistung aus dem Boden.
Wie man über die Grenze kommt, ohne es zu merken, zeigt das dritte Beispiel. Ein TRECOR RIGID 5.0 mit 0,066, darunter die empfohlene VINOSOUND FIX, für die die Shopseite 0,01 und 0,035 nennt, darauf im Wohnzimmer ein dicker Teppich, den die BVF-Tabelle mit bis zu 0,15 führt. Schon mit 0,10 für den Teppich liegen unter ihm 0,176 oder 0,201 m²K/W, je nach Unterlagenwert. Das ist über 0,15, und zwar nicht wegen des Vinyls. Der Raum heizt dann über die freien Flächen, unter dem Teppich staut sich die Wärme.
Zwei Grenzen des Weges gehören dazu. Erstens ist die Annahme von 50 W/m² ein Wert für einen kalten Tag in einem gut gedämmten Haus; in einem unsanierten Altbau kann er höher liegen, und dann wachsen alle Kelvinwerte mit. Zweitens rechnet der Weg die Schichten wie eine einfache Reihe. Wer eine Heizung neu einstellt oder einen Raum knapp versorgt, lässt die Rechnung vom Heizungsbauer mit den Kennlinien seines Systems machen.
Vinylboden auf Fußbodenheizung kleben oder schwimmend verlegen: was die Unterlagen hergeben
Die ersten Suchtreffer halten das Kleben für die bessere Wahl, weil es die Wärme besser übertrage. Differenzierter sieht es die BVF-Richtlinie 9. Laminat und Klickvinyl sollen nach ihr schwimmend verlegt werden, nach den Hinweisen der Hersteller. Elastische Beläge, also PVC- und Designbeläge zum Kleben, sind vollflächig zu kleben; lose verlegen darf man sie nur, wenn der Hersteller sie dafür ausweist. Ausdrücklich für vollflächig geklebte Beläge gilt auch die Planungstabelle des BVF.
Unilin beschreibt den Unterschied als Abwägung. Das Kleben biete den höchsten Grad an Wärmeübertragung und damit die beste Effizienz, dafür fehle der Dampfschutz, und es bestehe ein Risiko für Kondensation. Schwimmend verlegt sei die Heizleistung geringer, eine Unterlage mit integrierter Dampfsperre könne aber aufsteigende Feuchte oder Kondensation verhindern. Eine Zahl für den Unterschied nennt Unilin nicht, und auch kein anderer der 16 Hersteller.
Ein Vergleich lässt sich trotzdem ziehen, mit Werten desselben Konzerns. Moduleo gibt für den Klebeboden Intoo 55 von 4,5 mm ohne Unterlage 0,01 m²K/W nach EN 12667 an, Quick-Step für den Klickboden Blos Base von 4 mm ohne Unterlage 0,013. Der dünne Vinylkern selbst bremst also geklebt wie geklickt kaum. Was den Unterschied macht, ist das, was beim Klickboden darunter liegt: die Matte oder Unterlage und, laut den Ratgebern von JOKA und hausjournal.net, eine Luftschicht, für die niemand eine Zahl angibt.
Wer kleben will, braucht einen Boden, der dafür gemacht ist. Parador schreibt, die Vinylböden mit HDF-Trägerplatte eigneten sich nicht für die vollflächige Verklebung, den SPC-Boden Classic 2070 gibt es bis 20 m² frei. Dryback-Ware zum Kleben ist eine eigene Produktart; was sie verlangt, vom gespachtelten Untergrund bis zur Walze, steht im Abschnitt über Dryback-Vinyl im Kleber-Vergleich.
Bei selbstklebender Ware setzt nicht der Widerstand die Grenze, sondern der Kleber, der Wärme nur bis zu einer bestimmten Temperatur verträgt. Wie die Angebote mit dieser Grenze umgehen, zählt der Vergleich selbstklebender Planken bei Heizung und Sonne aus. TILO macht das Kleben bei der Kühlung sogar zur Bedingung, dazu weiter unten.
Für Rollenware gilt dasselbe in anderer Form. Bricoflor gibt seine Werte für die geklebte Bahn an, und ein Fachhändler rät, Rollenware auf Fußbodenheizung zu verkleben, damit keine Luft bleibt. Die Einzelheiten stehen beim Meterware-Vergleich zur Frage lose oder geklebt.
Vinylboden auf Fliesen mit Fußbodenheizung: zählen die Fliesen mit?
Ja, sie zählen mit, aber sie zählen wenig. Die Planungstabelle des BVF setzt für keramische Fliesen von 6 mm Dicke 0,005 m²K/W an, bei einer Wärmeleitfähigkeit von 1,05 W/(m·K). Ein Shop unter den ersten drei Suchtreffern nennt den zusätzlichen Widerstand der Fliesen „minimal“, ohne Zahl. Mit Zahl ist das richtig: Eine Fliese bremst etwa ein Viertel so stark wie ein Vinyl-Klickbelag aus derselben Tabelle.
Unilin rechnet genau diesen Fall in seiner Anleitung vor, eine Renovierung auf keramischen Fliesen. Die Schichten: Betonboden 50 mm mit 0,005 m²K/W, Fliese 10 mm mit 0,010, Unterlage mit 0,045, Unilin-Boden von 8 mm mit 0,055. Zusammen 0,115 m²K/W, innerhalb der 0,15, die der Konzern als Grenze nennt. Das Beispiel ist nützlich, weil es zeigt, dass eine Rechnung über mehrere Schichten schnell in die Nähe der Grenze kommt, obwohl jede Schicht für sich harmlos aussieht.
Zwei Zahlen darin halten einer Nachrechnung nicht stand. 50 mm Beton mit 0,005 m²K/W setzen eine Wärmeleitfähigkeit von 10 W/(m·K) voraus; der höchste Wert in der BVF-Tabelle ist 2,81 für Marmor, Betonwerkstein steht dort mit 2,1. Mit diesem Wert kämen 50 mm auf rund 0,024 m²K/W, und die Summe stiege auf rund 0,134. Außerdem behandelt die DIN EN 1264-2 die Schicht über den Heizrohren als Teil der Heizung, mit eigener Dicke und Wärmeleitfähigkeit, und den Belagswiderstand als getrennte Größe. Ob der Estrich in die Belagssumme gehört, ist deshalb zweifelhaft; ohne ihn stünde das Beispiel bei 0,110.
Auf alten Fliesen bleibt es bei einer einfachen Regel: Fliese plus Boden plus Unterlage, wenn eine erlaubt ist. Bei 50 W/m² macht die Fliese rund ein halbes Kelvin aus, mehr nicht. Wichtiger ist, in welchem Raum sie liegt. Fliesen liegen oft in Räumen, die von Anfang an mit Fliesen geplant wurden, also mit einem Belagswiderstand nahe null: im Bad, im Flur, in der Küche. Wer dort Vinyl über die Fliesen legt, verbraucht Reserve, die im Plan nicht vorgesehen war.
Welche Fugen eine Klickdiele auf Fliesen überbrückt und wann gespachtelt werden muss, zählt der Verlege-Ratgeber an den Fugengrenzen von elf Herstelleranleitungen aus. Selbstklebende Ware auf Fliesen ist ein eigener Fall, weil dort der Kleber und nicht der Widerstand die Grenze setzt.
Teppich auf dem Vinylboden: wie viel Widerstand ein Läufer noch dazulegt
Die Rechnung endet nicht am Boden. Ein Teppich, der auf dem Vinyl liegt, ist eine weitere Schicht im Wärmeweg, und keine kleine. Die BVF-Tabelle führt Teppichböden mit einem Wärmedurchlasswiderstand von 0,05 bis 0,15 m²K/W, also mit dem Anderthalb- bis gut Vierfachen eines Rigid-Klickbodens mit Pad von 0,035. Ein dicker Wohnzimmerteppich allein kann die ganze Grenze ausschöpfen, die für Belag und Unterlage zusammen gedacht ist.
Gerechnet mit den Zahlen von oben: Ein Rigid-Klickboden mit 0,035 m²K/W und ein Teppich mit 0,10 ergeben unter dem Teppich 0,135. Bei 50 W/m² wären das 6,75 Kelvin Temperaturgefälle, mehr als die 5 Kelvin, die ein mit 0,10 geplanter Raum für den ganzen Belag vorsieht. Am Ende gibt die Fläche unter dem Teppich schlicht weniger Wärme ab, und darunter staut sie sich.
Genau diesen Stau nennen die Hersteller. TILO schreibt in Datenblättern und Anleitungen, die 29 °C an der Oberfläche dürften auch unter Möbeln und Teppichen nicht überschritten werden, und setzt das Stichwort Wärmestau dazu. Unilin verlangt, Wärmestau durch Teppiche, Vorleger oder zu dicht stehende Möbel zu vermeiden. Meister geht beim Kühlen weiter und schreibt, für einen ungehinderten Kühltransfer seien Fußbodenflächen nicht mit Teppichen abzudecken.
Für textile Bodenbeläge gibt es nach der BVF-Richtlinie ein eigenes Zusatzsymbol „Fußbodenheizung“, mit dem die Eignung produktbezogen dokumentiert wird. Das gilt für verlegte Teppichböden, nicht für den losen Läufer auf dem Vinyl. Für den Läufer gibt es keinen Wert im Datenblatt des Bodens, und meist auch keinen auf dem Teppich selbst. Wer ihn trotzdem einschätzen will, nimmt die Spanne des BVF und rechnet mit dem oberen Ende, wenn der Teppich dick und dicht ist.
Vinyl oder Laminat für Fußbodenheizung? Die Planungswerte des BVF nebeneinander
Die Autovervollständigung fragt oft nach dem Vergleich: „vinyl oder laminat für fußbodenheizung“, „fußbodenheizung laminat oder vinyl“. Dafür gibt die BVF-Richtlinie 9 Planungsrichtwerte, alle für vollflächig geklebte Beläge und als Richtwerte, die durch die Angaben der Hersteller ersetzt werden sollen. Nebeneinandergestellt ergeben sie ein klares Bild, mit einer Einschränkung, die gleich folgt.
| Belag | Dicke | λ in W/(m·K) | R in m²K/W |
|---|---|---|---|
| Keramische Fliesen | 6 mm | 1,05 | 0,005 |
| PVC-Belag ohne Träger | 2,0 mm | 0,20 | 0,010 |
| Linoleum | 2,5 mm | 0,17 | 0,015 |
| Vinyl-Klickbelag | 5,0 mm | 0,25 | 0,020 |
| Laminat | 9 mm | 0,17 | 0,05 |
| Laminat | 11 bis 14 mm | 0,09 bis 0,12 | 0,09 bis 0,15 |
| Mehrschichtparkett | 22 mm | 0,21 | 0,11 |
Laminat bremst nach diesen Werten zweieinhalb- bis siebeneinhalbmal so stark wie ein Vinyl-Klickbelag. Die Einschränkung: Der BVF-Wert von 0,020 steht für einen dichten Belag von 5 mm ohne Träger und ohne Unterlage. Ein Vinyl auf HDF-Träger mit Korkrücken ist etwas anderes. TILO gibt für seinen ELEGANTO auf HDF 0,09 m²K/W an, Parador für das HDF-Vinyl Classic 2030 ohne Unterlage 0,068. Beides liegt im Bereich des dicken Laminats aus der BVF-Tabelle, nicht in dem des Vinyls.
Eigentlich verläuft die Trennlinie also nicht zwischen Vinyl und Laminat, sondern zwischen dichtem Kern und Holzwerkstoff. Ein Rigid-Klickboden liegt bei den gelesenen Herstellern zwischen 0,010 m²K/W ohne Rücken (Meister RS 500) und 0,111 mit dickem Trittschallrücken (TRECOR RIGID 6.5), die meisten mit Pad um 0,03; ein Vinyl auf HDF-Platte nahe an Laminat. Wie sich diese Gabelung zwischen Rigid und HDF sonst auswirkt, bei Feuchte, Stärke und Trittschall, zeigt der Abschnitt über Rigid-Kern und HDF-Träger.
Elektrische Fußbodenheizung unter Vinylboden: Heizfolie, Heizmatte, Heizkabel
„Elektrische fußbodenheizung unter vinylboden“, „heizfolie vinyl“, „infrarot fußbodenheizung unter vinyl“: Allein bei DuckDuckGo verbinden 15 Vorschläge der Autovervollständigung eine elektrische oder Infrarot-Heizung mit Vinyl. Schwieriger ist die Antwort, weil „elektrisch“ sehr Verschiedenes meint. In der Elektro-Richtlinie 1 des BVF werden unterschieden: Heizkabel, montagefertige Heizmatten und Spezialprodukte für den Trockenbau unter Laminat und Parkett. Manche liegen im Estrich, manche als Folie direkt unter dem Belag.
Der Unterschied zur Warmwasserheizung liegt weniger im Widerstand als in der Temperatur. Nach der BVF-Richtlinie 9 können bei Elektro-Fußbodenheizungen systembedingt höhere Temperaturen am Oberboden auftreten, und die Frage, ob ein flexibler Belag darauf darf, überlässt sie den beteiligten Herstellern. Für Fußbodenheizungen nennt die Elektro-Richtlinie je nach System 50 bis 200 W/m² und schreibt, weiche Beläge dürften nur einer niedrigeren maximalen Heizleistung ausgesetzt werden.
Von den Vinylherstellern kommen so verschiedene Antworten, dass sich keine Regel ableiten lässt. Meister gibt in einem eigenen Merkblatt vom April 2024 alle Böden für elektrische Flächenheizungen mit höchstens 125 W/m² frei, die ihre Leistung vollflächig und gleichmäßig abgeben, mit Regler und Fühler und nicht in Feuchträumen; im Datenblatt des RS 500 heißt es zugleich, handelsübliche Folienheizungen könnten pauschal nicht freigegeben werden, ausgenommen selbstregulierende Systeme, die 29 °C einhalten. COREtec verlangt Raumthermostat, Unterbodenfühler und höchstens 100 W/m². Unilin lässt Klickvinyl auf einer Heizfolie nur über einer festen Zwischenlage aus Gips-, Zement- oder verleimten OSB-Platten zu, mit höchstens 100 W/m², über Heizkabeln oder -matten, die in Ausgleichsmasse oder Estrich eingebettet sind, mit höchstens 80 W/m², und nennt das ausdrücklich ein System zur Zusatzheizung. Lose auf Fliesen gelegte Heizmatten und trocken verlegte Heizkabel schließt Unilin für Vinyl aus.
Andere schließen elektrische Systeme aus oder raten ab. Tarkett gibt Elektroheizungen auf Folienbasis für seine Böden nicht frei, Project Floors rät für seine Klickware davon ab, mit der Begründung, die Temperatur steige bei solchen Systemen zu rasch an. wineo gibt geregelte elektrische Systeme bis 27 °C Oberfläche frei, Amtico solche, die im Estrich eingebettet sind. JOKA gibt in der Anleitung nur Warmwasserheizungen frei, TILO nach einer älteren Richtlinie, die nur als Händlerkopie zu finden war, nur elektrische Heizungen mit langsamem, sanftem Aufheizverhalten. Parador verlangt Temperaturfühler und -regler und schließt Anlagen aus, die vor dem Jahr 2000 eingebaut wurden, und Nachtspeicherheizungen.
Am verwirrendsten ist Gerflor. Die Verlegeanleitung für den Senso Premium Clic von 2022 schreibt bei elektrischen Strahlungsheizungen eine Verklebung zwingend vor, die für die Creation-Clic-Reihe von 2025 nennt sie bis 28 °C zulässig, die für den Senso Clic 3 und den Senso Premium Rigid Acoustic verboten. Auf den Blättern der beiden Unterlagen, die Gerflor für den Senso Clic 3 vorschreibt, steht einmal „gluing mandatory“, einmal „prohibited“. Sechs Dokumente, drei Antworten. Forbo äußert sich zu elektrischen Systemen gar nicht und nennt nur wasserführende als generell geeignet.
Warum die Hersteller, die elektrische Systeme zulassen, eine Wattzahl oder einen Regler verlangen, lässt sich mit der Danfoss-Näherung von oben nachrechnen. Eine elektrische Heizung, die dauerhaft 100 W/m² in den Raum gibt, braucht dafür bei 20 °C Raumluft rund 9 Kelvin Übertemperatur, also etwa 29 °C an der Oberfläche. 80 W/m² ergeben rund 27 °C, 125 W/m² rund 31 °C. Die 100 W/m² von COREtec passen damit zu dessen 29 °C, die 80 W/m² von Unilin zu dessen 27 °C. Meisters 125 W/m² lägen darüber, und genau deshalb verlangt Meister Regler und Fühler, die die 29 °C halten.
Für den Widerstand heißt das: Bei einer Folie direkt unter dem Belag ist er zweitrangig, weil er den Weg nur verlängert. Wichtiger sind die installierte Leistung, der Fühler unter dem Boden und die Frage, ob das System die Fläche gleichmäßig beheizt. Wer eine elektrische Heizung unter Vinyl plant, braucht die Freigabe beider Hersteller, des Bodens und der Heizung; LaminatDEPOT schreibt diese Doppelfreigabe ausdrücklich in die Fassung H seiner Anleitung.
Fußbodenheizung zum Kühlen: Taupunkt, 19 Grad und drei Grenzwerte bei einem Hersteller
Viele Wärmepumpen können im Sommer kühles Wasser durch die Fußbodenheizung schicken. TILO schreibt in einer Pressemitteilung vom Juli 2026, Wärmepumpen mit Kühlfunktion gehörten heute zum Stand der Technik. Für den Boden ist das eine andere Belastung als das Heizen. Er wird kälter als die Raumluft, und unter ihm kann sich Feuchte niederschlagen, wenn er unter den Taupunkt fällt. Die DIN EN 1264-3 begrenzt die Leistung einer Flächenkühlung deshalb ausschließlich über den Taupunkt.
Eine zweite Grenze kommt aus der Behaglichkeit. Der Planungsleitfaden der Deutschen Energie-Agentur zu sommerlichen Verhältnissen nennt nach DIN EN ISO 7730 eine Oberflächentemperatur des Fußbodens von mindestens 19 °C als Bedingung dafür, dass ein Raum als behaglich gilt. Parador nennt dieselben 19 °C mit Berufung auf die Arbeitsstättenverordnung und hält eine Kühlung um bis zu 5 °C bei höchstens 65 Prozent relativer Luftfeuchte für problemlos.
Am genauesten wird Meister. Das Merkblatt zur Fußbodenheizung mit Kühlfunktion vom April 2024 gibt das ganze Sortiment frei und setzt Bedingungen: Vorlauf beim Kühlen mindestens 20 °C und 3 Kelvin über dem Taupunkt des Raums, relative Luftfeuchte an der gekühlten Oberfläche kurzfristig höchstens 75, längerfristig 65 Prozent, Temperatur und Feuchte ganzjährig mit Sensoren in Bodennähe überwacht, keine Teppiche auf der Fläche, Widerstand des ganzen Bodensystems höchstens 0,15 m²K/W. Unilin verlangt eine Taupunktregelung mit automatischen Sensoren und lässt das Kühlwasser je nach Klimazone nicht unter 18 bis 22 °C sinken; wer sich nicht daran hält, verliert die Garantie.
Beim Widerstand widerspricht sich der Konzern selbst. In der gemeinsamen Unilin-Anleitung vom September 2026 und in den Verlegeanleitungen von Pergo und Moduleo vom November 2025 steht für die Kühlung: Widerstand unter 0,15 m²K/W. Bei Quick-Step stehen drei Zahlen in vier Dokumenten: weniger als 0,09 m²K/W in der Verlegeanleitung für Vinyl Flex Click vom März 2022, höchstens 0,10 im Datenblatt der Comfort-Unterlage vom Januar 2024, höchstens 0,15 im Datenblatt der Heat-Unterlage aus demselben Monat und unter 0,15 im Merkblatt zur Fußbodenheizung vom Juli 2024. Für das Heizen nennen alle vier 0,15. Welche Zahl für einen bestimmten Quick-Step-Boden auf einer bestimmten Unterlage gilt, beantwortet nur die Anwendungstechnik des Herstellers.
TILO gibt Vinyl für die Kühlung nur vollflächig verklebt frei. Im Datenblatt des ELEGANTO SPA steht dafür ein Verweis auf eine eigene Richtlinie zur Fußbodenkühlung, die auf tilo.com nicht zu finden war; die Pressemitteilung nennt als Bedingung einen trockenen Untergrund ohne Feuchteansammlung unter dem Belag. COREtec erlaubt die Verlegung auf wassergeführten Heiz- und Kühlsystemen. Gerflor erlaubt für den Senso Clic 3 eine „reversible“ Fußbodenheizung bis 28 °C, eine der beiden dafür vorgeschriebenen Unterlagen verbietet sie. Von JOKA, Project Floors, Forbo, Amtico, Tarkett, wineo, LaminatDEPOT und TRECOR fand sich keine Aussage zur Kühlung, weder dafür noch dagegen. Acht von 16 sagen also etwas, vier davon zum Taupunkt.
Die Shops sind großzügiger. laminat-shop24 schreibt, Vinyl eigne sich für die Kühlung genauso wie für die Heizung, ohne Bedingung. Bei planeo antwortet das Shop-Team 2022 auf eine Leserfrage, die Kühlung sei für Klick- und Klebevinyl kein Problem, die Temperatur solle nur nicht langfristig unter 16 °C fallen. Damit liegt der Shop unter jeder Zahl, die ein Hersteller nennt. Wer kühlt, hält sich an die Papiere des Bodenherstellers und an die Taupunktregelung seiner Anlage, nicht an einen Satz im Shop.
Warum der Widerstand beim Kühlen mitzählt, zeigt dieselbe Rechnung wie beim Heizen, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Je Hundertstel m²K/W und je 10 W/m² Kühlleistung muss das Wasser ein Zehntel Kelvin kälter sein, damit die Oberfläche dieselbe Temperatur erreicht. Weil das Wasser aber nicht beliebig kalt werden darf, ohne den Taupunkt zu erreichen, nimmt ein bremsender Boden beim Kühlen direkt Leistung weg. Wie viel Kühlleistung ein Vinylboden zulässt, in Watt je Quadratmeter, nennt keiner der Hersteller.
Was kein Datenblatt beantwortet, und wie man es selbst herausfindet
Nach 16 Herstellern, mehreren Normen, einer Branchenrichtlinie und einem Planungshandbuch bleiben Fragen, auf die der Markt keine Antwort gibt. Die wichtigste betrifft gar nicht den Boden. Mit welchem Belagswiderstand die eigene Heizung geplant wurde, steht in keinem Datenblatt, sondern allenfalls in den Unterlagen des Heizungsbauers. Ohne diese Zahl lässt sich nur gegen die Vorgabe von 0,10 im Wohnraum und null im Bad rechnen, und ob die eigene Heizung sie einhält, ist eine Vermutung.
Offen bleibt auch, wie die Hersteller ihre kleinen Werte gemessen haben, wenn die genannte Norm erst bei 0,5 m²K/W beginnt. Ob der angegebene Widerstand eines schwimmenden Bodens die Luftschicht darunter enthält, schreibt keiner. Welche Grenze für die Kühlung bei Quick-Step gilt, 0,09, 0,10 oder 0,15, beantworten vier Dokumente desselben Herstellers verschieden. Wie viel Kühlleistung ein Vinylboden zulässt, in Watt je Quadratmeter, sagt kein Hersteller. Und Gerflor gibt dieselbe Bauart von Heizung je nach Dokument frei, nur geklebt frei oder gar nicht.
Selbst prüfen lässt sich mehr, als man denkt. Erstens beim Heizungsbauer nach dem angesetzten Belagswiderstand je Raum und der Vorlauftemperatur an einem kalten Tag fragen. Zweitens die Datenblätter des Bodens und der Unterlage vom Hersteller besorgen, nicht die Shoptexte, und die Werte addieren, Fliese und Teppich eingeschlossen. Drittens bei zwei Werten für dasselbe Produkt mit dem höheren rechnen. Viertens beim Kühlen nach Taupunktregelung und Mindesttemperatur des Kühlwassers fragen und bei elektrischen Systemen nach der installierten Leistung in W/m² und dem Fühler im Boden.
Eine grobe Kontrolle im Betrieb gibt die Danfoss-Näherung. Wer an einem kalten Tag bei gleichmäßigem Heizbetrieb die Temperatur auf dem Boden und in der Raumluft misst, kann die Differenz mit 11,1 malnehmen und bekommt ungefähr die Wärme, die der Boden je Quadratmeter abgibt. Liegt die Oberfläche dafür schon an der Grenze, die der Hersteller nennt, ist die Reserve aufgebraucht, egal was die Rechnung auf dem Papier sagte. Das ist keine Messung nach Norm, aber ein Hinweis, der mehr sagt als jede Zahl im Shop.
Wie sich Klick, Klebe- und Rollenware insgesamt gegeneinander abgrenzen, ordnet die Übersicht über die Vinyl-Bauarten und ihre Seiten in diesem Cluster ein. Für die Frage nach der Fußbodenheizung bleibt es bei dem, was am Anfang stand: Nicht die 0,15 entscheidet, sondern der Abstand zwischen der Summe aller Schichten und dem Wert, für den die Heizung gebaut wurde.
Häufige Fragen
Ist Vinylboden für Fußbodenheizung geeignet?
Meist ja. 14 von 16 Herstellern nennen für Klickvinyl Werte zwischen 0,010 und 0,111 m²K/W, alle unter der Grenze von 0,15. Entscheidend ist der Abstand zum Planungswert der Heizung, nach BVF 0,10 im Raum ohne Fliesen und nach Danfoss null im Bad, gerechnet mit Unterlage, Fliese und Teppich.
Welcher Wärmedurchlasswiderstand ist bei Fußbodenheizung erlaubt?
Die BVF-Richtlinie 9 begrenzt Belag und Unterlage zusammen auf 0,15 m²K/W. Die DIN EN 1264-3 verlangt Kennlinien bis 0,15 und rät, darüber wenn möglich nicht zu planen. Ausgelegt wird ein Raum ohne Fliesen nach BVF mit 0,10 m²K/W, ein Bad nach Danfoss mit null.
Darf unter Vinyl auf Fußbodenheizung eine Trittschalldämmung liegen?
Nur wenn der Hersteller des Bodens sie freigibt, und ihr Widerstand wird mitgerechnet. Herstellerunterlagen liegen bei 0,005 bis 0,045 m²K/W. Unter Böden mit integrierter Matte schließen Unilin, Amtico, Moduleo und Project Floors eine zweite Unterlage aus.
Kann man Vinylboden auf eine elektrische Fußbodenheizung legen?
Bei manchen Herstellern ja, mit Bedingungen: Meister bis 125 W/m², COREtec bis 100 W/m² mit Thermostat und Bodenfühler, Unilin auf Heizfolie nur über fester Zwischenlage. Tarkett, Project Floors und JOKA schließen solche Systeme aus oder raten ab, Gerflor widerspricht sich.
Kann man mit der Fußbodenheizung unter Vinylboden kühlen?
Acht von 16 Herstellern äußern sich dazu. Meister verlangt mindestens 20 °C Vorlauf und 3 Kelvin über dem Taupunkt, Unilin Kühlwasser nicht unter 18 bis 22 °C und eine Taupunktregelung, TILO gibt nur verklebtes Vinyl frei. Acht Hersteller sagen zur Kühlung nichts.
Ist Vinyl oder Laminat besser für Fußbodenheizung?
Nach den Planungswerten des BVF bremst ein Vinyl-Klickbelag von 5 mm mit 0,020 m²K/W deutlich weniger als Laminat mit 0,05 bis 0,15. Vinyl auf HDF-Träger liegt aber nahe am Laminat, etwa TILO ELEGANTO mit 0,09 und Parador Classic 2030 mit 0,068 m²K/W.
Quellen
- [1]Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen: Richtlinie 9, Einsatz von Bodenbelägen auf Flächenheizungen und -kühlungen (Stand 07/2023)· abgerufen 2026-10-17
- [2]Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen: Elektro-Richtlinie 1, Grundlagen der elektrischen Flächenheizungen (Stand 09/2024)· abgerufen 2026-10-17
- [3]DIN EN 1264-3:2021-08, Flächenheiz- und Kühlsysteme, Teil 3: Auslegung (Leseprobe)· abgerufen 2026-10-17
- [4]DIN Media: Norm-Entwurf DIN EN 12667:2025-11, Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstands mit dem Plattengerät· abgerufen 2026-10-17
- [5]Danfoss: Handbuch Projektierung von Fußbodenheizungen· abgerufen 2026-10-17
- [6]Deutsche Energie-Agentur: Planungsleitfaden Thermische Behaglichkeit im Niedrigenergiehaus, Teil 2, Sommerliche Verhältnisse· abgerufen 2026-10-17
- [7]Unilin: Verlegung von Unilin Bodenbelägen auf Fußbodenheizung und -kühlung (Version 09.2026)· abgerufen 2026-10-17
- [8]Quick-Step: Technisches Datenblatt Rigid Click Vinyl Blos Base und Oro Base 4 mm (Ausgabe 06/2026)· abgerufen 2026-10-17
Welche Quellenarten wie gewichtet werden, steht auf Quellen.
Änderungen an diesem Beitrag
- 2026-10-17Querverweis auf die Übersichtsseite statt auf die Rubrik gesetzt, Ankündigung der Einstiegsseite gestrichen; LaminatDEPOT-Werte mit Produktnamen, TILO-Messnorm mit Datenblattstand und die LaminatDEPOT-Anleitung mit Fassung gekennzeichnet.
- 2026-10-17Ersterstellung. Datenblätter, Leistungserklärungen, Merkblätter zur Fußbodenheizung und Unterlagen-Datenblätter von 16 Klickvinyl-Herstellern zu Wärmedurchlasswiderstand von Boden und Unterlage, Grenze 0,15 m²K/W, Kühlung und elektrischer Heizung ausgewertet, gegen die Leseprobe der DIN EN 1264-3, die BVF-Richtlinie 9 und die Anwendungsbereiche von EN 12667 und EN 12664 gehalten; Rechenweg in Kelvin und Watt mit drei Beispielräumen.
Das Veröffentlichungsdatum bleibt bei Korrekturen unverändert. Wie mit Fehlern umgegangen wird, steht auf Korrekturen.